Kibara

Verwaltungsbezirk des Distrikts Bunda, Tansania From Wikipedia, the free encyclopedia

Kibara ist ein Verwaltungsbezirk (englisch Ward) des Distrikts Bunda in der tansanischen Region Mara.

Schnelle Fakten Basisdaten, Staat ...
Kibara
Kibara (Tansania)
Kibara (Tansania)
Kibara
Koordinaten  8′ 36″ S, 33° 27′ 19″ O
Basisdaten
Staat Tansania
Region Mara
Distrikt Bunda
Fläche 9 km²
Einwohner 13.339 (2022)
Dichte 1.482,1 Ew./km²
Postleitzahl 31520[1]
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Geografie

Kibara ist ein gemischter Bezirk in der Seezone im Norden von Tansania. Er liegt rund 80 Kilometer Luftlinie südwestlich der Regionshauptstadt Musoma und 50 Kilometer westlich der Distrikthauptstadt Bunda am Victoriasee. Zum Bezirk gehören auch die Inseln Machuera und Dwiga im Victoriasee. Bei der Volkszählung 2022 lebten 13.339 Menschen in 2968 Haushalten[2] auf einer Fläche von neun Quadratkilometern.[3]

Das Klima in Kibara ist tropisch, Aw nach der effektiven Klimaklassifikation. Die durchschnittlich 1329 Millimeter Jahresniederschlag fallen überwiegend in den Monaten Oktober bis April, im Winter ist es trockener. Die Durchschnittstemperatur schwankt zwischen 23,1 Grad Celsius im Dezember und 24,4 Grad im Februar.[4]

Der Bezirk grenzt im Süden an den Victoriasee und sonst an zwei Bezirke des Distrikts Bunda:[5]

Neruma
Chitengule Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt

Gliederung

Der Bezirk besteht aus vier Gemeinden (Swahili Mtaa) mit 16 Orten (Swahili Kitongoji):[6]

Kibara A
  • Kibara Kati
  • Ukumbini
  • Majengo
  • TANESCO
Kibara B
  • Miembeni
  • Sokoni
  • Bomani
  • Shuleni
Kibara Stoo
  • Hospitali
  • Mfugaji
  • Kanisani
  • Kisimani
Mwibara
  • Kisiwani
  • Bwawani
  • Senta
  • Kaskazini

Infrastruktur

  • Bildung: Es gibt zwei weiterführende Schulen im Bezirk.[7] Die Mwibara Secondary School[8] ist eine staatliche Schule, die Kibara Secondary School[9] wird privat geführt. Beide bieten eine Ausbildung bis zur 4. Stufe an.
  • Elektrizität, Wasser: Von den 2631 Gebäuden im Bezirk haben 692 einen Stromanschluss von Tanesco, 672 beziehen Strom aus anderen Quellen wie Solarzellen und Generatoren. In 638 Gebäuden gibt es einen Wasseranschluss (Stand 2022).[10]
  • Gebäudenutzung: Von den 189 Gebäuden, die nicht für Wohnzwecke genutzt werden, sind 93 Geschäftslokale, 30 öffentliche Gebäude wie Schulen und Gesundheitseinrichtungen, 15 Gewerbebetriebe, 14 Gästehäuser, gehören 13 religiösen Gemeinschaften, sind 9 Bürogebäude, 7 Hotels, 5 industrielle Anlagen und 4 Warenlager (Stand 2022).[11]

Einzelnachweise

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