Kirillow
Stadt in Russland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Kirillow (russisch Кириллов) ist eine Kleinstadt in Nordwestrussland. Sie liegt in der Oblast Wologda und hat 7728 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010)[1].
Stadt
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liste der Städte in Russland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Geographie
Die Stadt liegt etwa 130 km nordwestlich der Oblasthauptstadt Wologda an mehreren Seen und dem Nördlichen Dwina-Kanal, welcher die Flusssysteme von Wolga und Nördlicher Dwina verbindet.
Kirillow ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.
Geschichte
Kirillow entstand als Handelssiedlung (Sloboda) um das 1397 gegründete russisch-orthodoxe Kirillo-Beloserski-Kloster, welches bis ins 17. Jahrhundert wichtigstes religiöses und kulturelles Zentrum des russischen Nordens war. 1776 erhielt der Ort Stadtrecht.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1897 | 4306 |
| 1926 | 4276 |
| 1939 | 5280 |
| 1959 | 6055 |
| 1970 | 6285 |
| 1979 | 7320 |
| 1989 | 8817 |
| 2002 | 8229 |
| 2010 | 7728 |
Anmerkung: Volkszählungsdaten
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Außer dem Kirillo-Beloserski-Kloster sind in der Umgebung der Stadt weitere Klosteranlagen erhalten, so das 7 Kilometer entfernte Gorizy-Auferstehungs-Kloster von 1544 am Ufer der Scheksna sowie das 20 Kilometer entfernte Kloster Ferapontow von 1398.
- Gorizy-Auferstehungs-Kloster
- Kirillo-Beloserski-Kloster und See
Söhne und Töchter der Stadt
- Nikolai Simin (1849–1909), Wasserbauingenieur
- Dmitri Grawe (1863–1939), Mathematiker
- Iwan Maiski (1884–1975), Politiker, Diplomat und Historiker



