KkStB 78

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Die kkStB 78 war eine Tenderdampflokomotivreihe der österreichischen k.k. Staatsbahnen kkStB mit der Bauart D n2t, die von der kkStB selbst (78.01–05) beschafft wurde, aber auch von der Reichenberg-Gablonz-Tannwalder Eisenbahn (78.10–11) stammte.

KkStB 78.01–05

Schnelle Fakten
kkStB 78.01–05
kkStB 78.01
kkStB 78.01
kkStB 78.01
Bauart: D n2t
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge: 8.546 mm
Höhe: 4.565 mm
Fester Achsstand: 3.900 mm
Gesamtachsstand: 3.900 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm
Leermasse: 56,5 t
Reibungsmasse: 56,5 t
Kesselüberdruck: 10 bar
Rostfläche: 2,10 m²
Verdampfungsheizfläche: 152,90 m²
Zylinderdurchmesser: 500 mm
Kolbenhub: 610 mm
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Die kkStB beschaffte für die Arlbergbahn fünf Stück vierfach gekuppelte Tenderlokomotiven, die 1884 von Krauss/München geliefert wurden. Genau genommen wurden sie im Zuge eines Wettbewerbes von Krauss entwickelt, um die richtige Lokomotive für den Arlberg zu finden. Die Maschinen wurden im alten Reihenschema der kkStB als Serie V II bezeichnet und bekamen später die Bezeichnung 78.01–05 zugewiesen. Am Arlberg setzte sich schließlich die Reihe 73 durch. Die 78er wurden bereits vor 1914 ausgemustert.

RGTE 1G, 2G (KkStB 78.10–11)

Schnelle Fakten RGTE 1G–2GkkStB 78.10–11 ČSD 400.001–002 ...
RGTE 1G–2G
kkStB 78.10–11
ČSD 400.001–002
RGTE 2G „Proschwitz“ spätere kkStB 78.11
RGTE 2G „Proschwitz“ spätere kkStB 78.11
RGTE 2G „Proschwitz“ spätere kkStB 78.11
Bauart: D n2t
Länge: 8.460 mm
Höhe: 4.105 mm
Fester Achsstand: 3.270 mm
Gesamtachsstand: 3.270 mm
Treibraddurchmesser: 950 mm
Leermasse: 28,0 t
Dienstmasse: 36,0 t
Reibungsmasse: 36,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Kesselüberdruck: 10 bar
Rostfläche: 1,30 m²
Strahlungsheizfläche: 6,30 m²
Rohrheizfläche: 76,70 m²
Zylinderdurchmesser: 420 mm
Kolbenhub: 480 mm
Wasservorrat: 4,0 m³
Brennstoffvorrat: 1,5 m³ Kohle
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Die Reichenberg-Gablonz-Tannwalder Eisenbahn RGTE bestellte bei der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik für die Strecke ReichenbergGablonz zwei Stück vierfach gekuppelte Tenderlokomotiven, die 1888 geliefert wurden. Sie bekamen die Namen MAFFERSDORF und PROSCHWITZ sowie die Nummern 1G und 2G. Die Maschinen ähnelten äußerlich der kkStB 478, Triebwerk und Kesseldimensionen stimmten großteils mit denen der Reihe XV der Österreichischen Nordwestbahn überein.

Nach der Übernahme des Betriebes durch den Staat 1902 erhielten die Maschinen von der kkStB die Bezeichnung 78.10–11.

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen die beiden Lokomotiven zur ČSD als 400.001–002. Sie wurden 1933 ausgeschieden.

Literatur

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