Kleesalz
chemische Verbindung
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Kleesalz, manchmal auch Bitterkleesalz genannt, ist ein im Waldsauerklee (Oxalis acetosella) enthaltenes, gesundheitsschädliches Kaliumsalz der Oxalsäure (Kleesäure), die korrekte Bezeichnung ist Kaliumhydrogenoxalat mit der Formel KHC2O4.[4]
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Kleesalz | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C2HKO4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiße geruchlose Kristalle[1] | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 128,12 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
2,04 g·cm−3 (Hydrat)[1] | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Eigenschaften
Kleesalz besitzt ein monoklines Kristallsystem.[5] Das Monohydrat von Kleesalz verliert ab etwa 100 °C sein Kristallwasser.[1]
Verwendung
Kleesalz wird zur Reinigung von Mineralien eingesetzt, da sich damit limonitische Überzüge und Krusten entfernen lassen. Wässrige Lösungen von Kleesalz werden auch zur Entfernung von Rostflecken aller Art empfohlen, auch für das Entfärben der bläulichen Eisenflecken auf Eichenholz.
Kleesalz ist das Standardpoliermittel für Marmor.
Entdeckung
1668 beschrieb Samuel Duclos[6] in den Abhandlungen der Pariser Académie Royale des Sciences die Gewinnung eines „essentiellen Salzes“ (sel essentiel) aus Sauerampfer (Rumex). Duclos charakterisierte die Substanz als sauer und identifizierte ihre Ähnlichkeit zum Weinstein (Tartarus). Erst die späteren Arbeiten von Wiegleb und Carl Wilhelm Scheele (1776) klärten auf, dass dieses bereits im Apothekerwesen etablierte Salz das Kaliumsalz einer eigenständigen Säure, der Oxalsäure, darstellt.