Kleinharbach

Gemeindeteil der Stadt Uffenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Kleinharbach (fränkisch: Gleeharba[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Uffenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[3] Kleinharbach liegt in der Gemarkung Langensteinach.[4]

Schnelle Fakten Stadt Uffenheim ...
Kleinharbach
Stadt Uffenheim
Koordinaten: 49° 29′ N, 10° 9′ O
Höhe: 369 m ü. NHN
Einwohner: 46 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 97215
Vorwahl: 09865
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Lage

Das Dorf liegt am Harbach, einem linken Zufluss der Steinach. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Großharbach (1,4 km südöstlich) und zur Kreisstraße NEA 51 (1,4 km östlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1258 als „minori Harpach“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist eine Ausgründung von Großharbach, das bereits im 9. Jahrhundert als „Horabah“ erwähnt wurde. Dem Ortsnamen liegt ein Gewässername zugrunde, dessen Bestimmungswort „hor(e)“ ist (mhd. für Kot, Schmutz, Sumpf) und demnach einen trüben Bach bezeichnete.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Kleinharbach 12 Anwesen. Das Hochgericht übte das ansbachische Oberamt Uffenheim aus. Das Kasten- und Stadtvogteiamt Uffenheim war Grundherr über sämtliche Anwesen.[7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand Kleinharbach dem preußischen Justiz- und Kammeramt Uffenheim.

1806 kam der Ort an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Kleinharbach dem Steuerdistrikt Langensteinach[9] und der Ruralgemeinde Langensteinbach zugewiesen.[10]

Am 1. Mai 1978 wurde Kleinharbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Uffenheim eingegliedert.[11]

Baudenkmal

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 5782708277557281588446
Häuser[13] 1315141413121112
Quelle [9][14][15][16][17][18][19][20][21][22][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Langensteinach) gepfarrt.[23][21]

Literatur

Fußnoten

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