Kloster Mönchsroth

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Das Kloster Mönchsroth ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in Mönchsroth (Landkreis Ansbach) in Bayern in der Diözese Augsburg.

Geschichte

Das St. Peter und Paul geweihte Kloster wurde durch Hermann und Adala von Leiningen zusammen mit Graf Diemo von Prozelten um das Jahr 1130 gegründet.[1][2] Das Kloster wurde von den Stiftern der Abtei Hirsau geschenkt.[3] Die Hirsauer Reformbewegung war in der Region auf der Suche nach neuen Gründungsorten, zumal die benachbarten Klöster Feuchtwangen und Ellwangen bereits zu Chorherrrenstiften geworden waren.[4] Da das Kloster auf Reichsgut errichtet worden war, lag die Vogtei zunächst beim Reich, also beim König beziehungsweise Kaiser. Nachdem die Vogtei mehrfach verpfändet worden war, gelangte sie im 15. Jahrhundert an die Grafen von Oettingen.[5] Im Bauernkrieg wurde das Kloster 1525 niedergebrannt, jedoch innerhalb von zehn Jahren wieder aufgebaut.[6] Ab 1533 durfte der Prior Mitra, Ring und Stab tragen, ein Privileg, welches dem Kloster durch Papst Klemens VII. verliehen wurde.[7] 1558 wurde das Kloster im Zuge der Reformation durch Ludwig von Oettingen aufgehoben.[8] Die Güter vom Oberamt Mönchsroth der Grafschaft Oettingen verwaltet. Von der früheren Anlage ist außer der Klosterkirche nichts erhalten geblieben.

Sonstiges

Der Name des Ortes Mönchsroth verweist auf das hier bestehende Kloster.[9]

Das Wappen der Gemeinde Mönchsroth besteht aus dem Adler der Grafen von Leiningen, der einen Abtstab trägt, und dem Andreaskreuz der Grafen von Oettingen. Ersteres verweist auf das Kloster und seine Stifter.[10]

Siehe auch

Literatur

Christoph Friedrich Stälin: Wirtembergische Geschichte. Zweiter Theil: Schwaben und Südfranken. J. G. Cotta’scher Verlag, Stuttgart / Tübingen 1847, S. 695 f. (Google Books).

Einzelnachweise

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