Knagg
Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten
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Knagg ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Maria Anzbach im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 40 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Knagg (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neulengbach | |
| Pol. Gemeinde | Maria Anzbach (KG Getzwiesen) | |
| Koordinaten | 48° 10′ 14″ N, 15° 57′ 18″ O | |
| Höhe | 430 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 40 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05615 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Die Rotte befindet sich an der südöstlichen Flanke des Kohlreitberges an der über den Berg führenden Landesstraße L2259 und ist der südlichste Ort der Gemeinde. Knagg liegt in der Katastralgemeinde Getzwiesen und ist mit dem südöstlich anschließenden Ort Hinterleiten verwachsen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 24 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dörfl mit sechs Häusern genannt, das nach Anzbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3] Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Knagg zwei Landwirte ansässig.[4]
Sehenswürdigkeiten
Die Knagg-Kapelle ist eine 1912 errichtete Kapelle, die vom Baumeister Otto Schlager erbaut wurde. Die Kapelle dient bis heute der Pfarrandacht. Die Kapelle am Nordrand der Landesstraße wurde in den Jahren 1990/91 von den Eigentümern unter Beteiligung der Marktgemeinde Maria Anzbach renoviert.[5]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 111 (Knagg – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 63, Sektion Neulengbach, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,6 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 290.
