Knutschfleck
durch Unterdruck hervorgerufenes Hämatom (hypobare Sugillation)
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Ein Knutschfleck (auch hypobare Sugillation)[1] ist eine durch Unterdruck hervorgerufene Hautblutung, die durch das meist zärtlich gemeinte Saugen oder Beißen an erogenen Körperstellen wie zum Beispiel dem Hals entsteht. Knutschflecke sind insbesondere in den Jahren der ersten sexuellen Kontakte – je nach Träger und Urheber – häufig mit einem Halstuch oder durch Überschminken versteckte Peinlichkeiten oder offen zur Schau gestellte Trophäen.

Knutschflecke sind Hämatome und entstehen also durch das Platzen kleiner Blutgefäße. Das Blut verteilt sich daraufhin im umliegenden Gewebe und hält sich oft für Wochen in diesem auf, während es wieder aufgenommen wird. Knutschflecke durchlaufen wie sogenannte „blaue Flecke“ (Hämatome) verschiedene Phasen: von Rot über Blau und Grün bis hin zu Gelb. Die Kühlung (z. B. durch eine Kaltkompresse) verlangsamt die Blutung durch Vasokonstriktion und verbessert die Heilung, indem sie die Blutaufnahme beschleunigt und den Blutaustritt verlangsamt.