Koppenschallbach
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Koppenschallbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Koppenschallbach liegt in der Gemarkung Krapfenau.[3]
Koppenschallbach Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 9′ N, 10° 21′ O |
| Höhe: | 447 m ü. NHN |
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09852 |
Geografie
Der Weiler liegt etwa einen Kilometer südsüdöstlich des Stadtrands von Feuchtwangen am Hangfuß links der Sulzach und rechts des Schönbachs, der 200 Meter weiter südlich als linker Zufluss in die Sulzach mündet. 0,5 km nördlich liegt das Ulrichholz, 0,5 km östlich erhebt sich der Schönberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße zur Walkmühle (1 km nordwestlich) bzw. zur Kreisstraße AN 41 (0,2 km östlich), die an der Hainmühle vorbei nach Krapfenau (2 km südlich) bzw. nach Feuchtwangen zur Staatsstraße 2222 verläuft (1,7 km nördlich).[4]
Geschichte
Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort 1417 in einer Urkunde des Feuchtwanger Stifts.[5]
Koppenschallbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus zwei Anwesen. Die Grundherrschaft hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.[6] Gegen Ende des Alten Reiches bestand der Ort aus 3 Anwesen.[7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Koppenschallbach dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Koppenschallbach am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.[9]
Baudenkmal
- mittelalterliches Sandsteinkreuz an der Wegabzweigung der Straße Feuchtwangen-Krapfenau[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Koppenschallbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 199 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Kappenschallbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 810 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Koppen-Schalbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 347 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 85–86.
- Anton Steichele (Hrsg.): Das Bisthum Augsburg historisch und statistisch beschrieben. Band 3. Schmiedsche Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1872, OCLC 935210351, S. 377 (Digitalisat).
Weblinks
- Koppenschallbach. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Koppenschallbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Koppenschallbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Koppenschallbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.