Korkino

Stadt in Russland From Wikipedia, the free encyclopedia

Korkino (russisch Коркино) ist eine russische Stadt am Ural. Sie liegt in der Oblast Tscheljabinsk und hat 38.597 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Schnelle Fakten Flagge, Wappen ...
Stadt
Korkino
Коркино
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Tscheljabinsk
Rajon Korkino
Bürgermeister Wiktor Kungin
Gegründet 1746
Stadt seit 1942
Fläche 60,54 km²
Bevölkerung 38.597 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 638 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 230 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 35152
Postleitzahl 456550–456555
Kfz-Kennzeichen 74, 174
OKATO 75 431
Website www.korkino74.ru
Geographische Lage
Koordinaten 54° 53′ N, 61° 24′ O
Korkino (Russland)
Korkino (Russland)
Lage in Russland
Korkino (Oblast Tscheljabinsk)
Korkino (Oblast Tscheljabinsk)
Lage in der Oblast Tscheljabinsk
Liste der Städte in Russland
Schließen

Geschichte

Korkino wurde im Jahre 1746 als eine kleine Siedlung am Ufer des Flusses Tschumljak (Чумляк) gegründet. Der Ortsname stammt einer Legende nach vom Erstsiedler namens Afanassi Korkin ab. Die erste Volkszählung im Ort im Jahre 1795 ergab eine Bevölkerungszahl von etwas über 100 Einwohnern. Im 19. Jahrhundert hatte Korkino offiziell den Status einer Kosakensiedlung inne und war wirtschaftlich vorwiegend von der Landwirtschaft und dem Fischfang geprägt. Diesen Status hatte Korkino noch bis zum Jahr 1920.

Anfang der 1930er-Jahre wurden nahe Korkino Braunkohle-Lagerstätten erschlossen, was dem Ort eine neue Bedeutung brachte. Schon im Jahr 1933 wurde Korkino in eine Arbeitssiedlung umgewandelt und erhielt 1942 den Stadtstatus.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
193911.517
195984.962
197070.890
197963.253
198945.198
200241.501
201038.597
Schließen

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Neben der Kohleförderung gibt es in Korkino mehrere Industriebetriebe, darunter eine Stahlbeton-, eine Zement- und eine Glasfabrik, außerdem Textilindustrie und eine Süßwarenfabrik.

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI