Kottschallings
Ortschaft im Bezirk Waidhofen an der Thaya
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Kottschallings ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Windigsteig im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit 80 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Kottschallings (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Kottschallings | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |
| Pol. Gemeinde | Windigsteig | |
| Koordinaten | 48° 45′ 56″ N, 15° 16′ 53″ O | |
| Höhe | 487 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 80 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 1,45 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06549 | |
| Katastralgemeindenummer | 21152 | |
Bahnhof | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Laut Zehentbuch des Klosters St. Georgen, der prima fundatio, bezog im Jahr 1311 der Pfarrer in Windigsteig Einkünfte aus dem Ort, dessen Name sich vom althochdeutschen Vornamen Gotaskalch (Gottschalk) herleitet.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 19 Häusern genannt, das nach Windigsteig eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Meyres besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3] Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kottschallings ein Gastwirt und einige Landwirte ansässig. Zudem ist eine Ziegelei verzeichnet.[4]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 205 (Ausgabe 1769; Gottschalling in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 349.
