Krajnik

Dorf in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Krajnik (deutsch Buddenbrock) ist ein Dorf in der Landgemeinde (Gmina) Gryfino (Greifenhagen) im Powiat Gryfiński (Greifenhagener Kreis) der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

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Krajnik
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Krajnik (Polen)
Krajnik (Polen)
Krajnik
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Gryfiński
Gmina: Gryfino
Geographische Lage: 53° 12′ N, 14° 28′ O
Einwohner:
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Geographie

Das Dorf liegt in Hinterpommern, östlich des hier vielverzweigten Oderstroms, gegenüber der Stadt Gartz (Oder) am linken Ufer der Oder, etwa dreißig Kilometer südlich von Stettin und sieben Kilometer südlich der Stadt Greifenhagen.

Geschichte

Buddenbrock, südlich der Städte Stettin und Greifenhagen, auf einer Landkarte des 18. Jahrhunderts

Buddenbrock, mit der Büdner-Siedlung Viehhof, wurde 1749 angelegt und war eine Eigentumsortschaft der Stadt Greifenhagen.[1] König Friedrich II. benannte den Ort nach dem preußischen Generalfeldmarschall Buddenbrock.[2]

Im Jahr 1925 hatte Buddenbrock zwei Wohnplätze:[3]

  • Buddenbrock
  • Viehhof

Im Jahr 1945 gehörte Buddenbrock zum Landkreis Greifenhagen im Regierungsbezirk Stettin der preußischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs. Buddenbrock war Sitz des Amtsbezirks Buddenbrock.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region von der Roten Armee besetzt. Nach Einstellung der Kampfhandlungen wurde Buddenbrock mit ganz Hinterpommern mit Ausnahme militärischer Sperrgebiete seitens der sowjetischen Besatzungsmacht der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen. Anschließend wanderten Polen zu. Buddenbrock wurde in „Krajnik“ umbenannt. In der Folgezeit wurde die einheimische Bevölkerung von der polnischen Administration aus Buddenbrock vertrieben.

Demographie

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
178221 Feuerstellen (Haushaltungen)[4]
1818215Dorf und Büdnerwohnungen, Kirchspiel ist Filiale von Pakulent[5][1]
1852335[6]
1864412am 3. Dezember, auf einer Gemarkungsfläche von 1419 Morgen in 41 Wohngebäuden[7][8]
1867444am 3. Dezember[9]
1871415am 1. Dezember, in 46 Wohngebäuden; sämtlich Evangelische[9]
1910297am 1. Dezember[10][11]
1925285davon 279 Evangelische und sechs Katholiken[3][12]
1933270[12]
1939238[12]
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Kirchspiel

Das evangelische Kirchspiel gehörte früher zur Synode Greifenhagen.[13]

Literatur

  • Buddenbrock, Dorf, Kreis Greifenhagen, Regierungsbezirk Stettin, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Buddenbrock (meyersgaz.org).
  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 59–60, Ziffer (1) (Google Books).
  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Stettin, von Kamin und Hinterpommern; oder des Verwaltungs-Bezirks der Königl. Regierung zu Stettin. Bearbeitet von Heinrich Berghaus. Zweiten Teils dritter Band: Kreise Greifenhagen und Piritz. Anklam 1868, S. 281–282 (Google Books).

Einzelnachweise

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