Kressengarten

Wüstung im Statistischen Bezirk 10 der kreisfreien Stadt Nürnberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Kressengarten (nürnbergisch: Gressngadn[1]) ist eine Wüstung im Statistischen Bezirk 10 der kreisfreien Stadt Nürnberg.

Geographie

Die Einöde lag auf freier Flur auf einer Höhe von 301 m ü. NHN am linken Ufer der Pegnitz. 0,3 km östlich lag Tullnau, 0,2 km westlich Vogelsgarten, 0,2 km südwestlich Dürrenhof, 0,3 km südlich Neubleiche.[2] An der Stelle von Kressengarten befindet sich heute die Kressengartenstraße.

Geschichte

Kressengarten war ursprünglich ein Flurgebiet, das den Nürnberger Patriziern von Kreß gehörte.[3] Um 1548 wurde es erstmals schriftlich erwähnt.[4]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kressengarten aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte die Reichsstadt Nürnberg aus, was aber von den brandenburg-ansbachischen Ämtern Schwabach und Schönberg bestritten wurde. Grundherr über den Garten mit Haus war der Nürnberger Eigenherr von Kreß.[5]

Von 1797 bis 1808 unterstand Kressengarten dem Justiz- und Kammeramt Burgthann. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Gleißhammer und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Gleißhammer zugeordnet. 1825 wurde Kressengarten nach Nürnberg eingemeindet.[6] Nach 1955 wurde das Anwesen abgebrochen.[4]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001824001836001840
Einwohner 6241010
Häuser[7] 1111
Quelle [8][6][9][10]
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Religion

Kressengarten war evangelisch-lutherisch geprägt und ursprünglich nach St. Lorenz (Nürnberg) gepfarrt,[5] seit dem 19. Jahrhundert war die Pfarrei St. Peter (Nürnberg) zuständig.[10]

Literatur

Einzelnachweise

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