Krivany

Gemeinde in der Slowakei From Wikipedia, the free encyclopedia

Krivany (bis 1948 slowakisch „Kriviany“; ungarisch Krivány, deutsch Krevian) ist eine Gemeinde im Osten der Slowakei mit 1281 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie gehört zum Okres Sabinov, einem Kreis des Prešovský kraj sowie zur traditionellen Landschaft Šariš.

Schnelle Fakten Wappen, Karte ...
Krivany
Wappen Karte
Krivany (Slowakei)
Krivany (Slowakei)
Krivany
Basisdaten
Staat: Slowakei Slowakei
Kraj: Prešovský kraj
Okres: Sabinov
Region: Šariš
Fläche: 18,82 km²[1]
Einwohner: 1281 (31. Dez. 2024)[2]
Bevölkerungsdichte: 68,03 Einwohner je km²
Höhe: 415 m n.m.
Postleitzahl: 082 71 (Postamt Lipany)
Telefonvorwahl: 0 51
Geographische Lage: 49° 10′ N, 20° 55′ O
Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
SB
Kód obce: 524689
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Milan Timko
Adresse: Obecný úrad Krivany
Záhradná 46
082 71 Krivany
Webpräsenz: www.krivany.sk
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Geographie

Krivany
Kirche in Krivany

Die Gemeinde befindet sich am Übergang vom Gebirge Leutschauer Berge in das Zwischengebirge Šarišské medzihorie. Etwa 350 Meter südlich fließt die Torysa, die hier drei Bäche aus dem Dorf zunimmt. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 426 m n.m. und ist 16 Kilometer von Sabinov entfernt.

Geschichte

Der Ort wurde zum ersten Mal 1301 schriftlich erwähnt und beging 2001 seine 700-Jahr-Feier. 1597 bis 1610 und wieder ab 1744 gehörte der Ort der ungarischen Adelsfamilie Dessewffy.[3] 1828 wurden 140 Häuser und 1075 Einwohner verzeichnet.

1956 wurde die Gemeinde Pusté Pole ausgegliedert.

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik (10-Jahreszeiträume)[4]
Jahr1994200420142024
Anzahl der Personen1061113612221281
Unterschied +7,06 % +7,57 % +4,82 %
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Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik
(2-Jahreszeitraum)[4]
Jahr20232024
Anzahl der Personen12651281
Unterschied+1,26 %
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Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (1093 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 88,66 % Slowaken
  • 8,97 % Roma
  • 0,27 % Tschechen
  • 0,18 % Ukrainer
  • 0,09 % Magyaren

Nach Konfession:

  • 94,79 % römisch-katholisch
  • 2,10 % keine Angabe
  • 1,83 % griechisch-katholisch
  • 0,64 % konfessionslos
  • 0,37 % evangelisch

Bauwerke

  • römisch-katholische Kirche, ursprünglich im gotischen Stil, im 18. Jahrhundert umgebaut
  • Dessewffy-Landschloss aus dem Jahr 1635 im romanischen Stil, heute ungenutzt
  • steinerne Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert
  • Gedenkhaus der Schriftstellerin Jolana Cirbusová, die auch in lokaler Mundart schrieb

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

Literatur

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