Kurbayerischer Atlas
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Der Kurbayerische Atlas ist eine geographische Beschreibung des Kurfürstentums Bayern aus dem späten 17. Jahrhundert.

Der ausführliche Originaltitel lautet:
„Chur-Bayerischer Atlas / Das ist: Eine Grundrichtige, Historische, und mit vielen schönen Kupfern und Land-Karten gezierte Abbildung, aller in dem hochberühmten Chur-Hertzogthum Ober- und Nieder-Bayern, auch in der Obern Pfalz ligenden vortrefflichen Städten, Märkt, und theils Schlösser, samt deroselben Ursprung, Fortpflanzung und andere merkwürdigste Bayrische Denk-Sachen, alle aus dem unverfälschten Grund der Antiquität enthalten.
Beschrieben und Verfasset von ANTONIO GUILIELMO Ertl, der Rechten Licenciat, Chur-Bayerischen Hofgerichts-Advocaten, und des Lobwürdigen Closters Steingadten Ober-Richtern zu Widtraeltingen, auch andern Schwäbischen Dorffschafften.“
Das Werk erschien erstmals 1687 mit einer Beschreibung der Städte, Märkte und Schlösser Bayerns.[1] 1690 erschien eine neue zweibändige Ausgabe, der hinzugekommene Band 2 umfasste außerdem bayerische Stifte, Abteien, Propsteien und Klöster.[2] Die Kupferstiche stammen von Johann Ulrich Krauß (1655–1719). Der Münchner Jurist Anton Wilhelm Ertl (1654–1715) – zu dieser Zeit Oberrichter des Klosters Steingaden in Wiedergeltingen – verfasste den Text. Weitere Ausgaben erschienen 1698[3], 1703[4] und 1705[5].
Weblinks
- eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
- Deutsche Digitale Bibliothek