Kushikatsu

japanisches Gericht From Wikipedia, the free encyclopedia

Kushikatsu[2][3] (jap. 串カツ) bzw. Kushiage (串揚げ) ist ein japanisches Gericht aus panierten und frittierten Spießchen. Normalerweise bestehen sie aus Fleisch, Meeresfrüchten oder Gemüse. Die Zutaten werden dabei auf Holz- (z. B. Bambus) oder Metallspieße gesteckt, in Ei und Panko (japanische Art von Paniermehl) gewendet und dann frittiert.

Kushikatsu-Spieß mit Ebi-furai[1]

Die Spießchen kommen ursprünglich aus Shinsekai (jap. 新世界) einem Stadtteil von Osaka. Berühmt wurden sie in den 1920er-Jahren als preiswerte und sättigende Mahlzeit für die Arbeiterklasse. Heute ist Kushikatsu ein weit verbreiteter Street-Food und wird in Izakayas in ganz Japan angeboten. Je nach Region gibt es unterschiedliche Varianten.

Traditionell wird es mit einer Dip-Sauce gegessen. Dabei gilt die Regel „K2K“[4] Kushikatsu 2(dozuke) Kinshi (jap. 串カツ2度漬け禁止), die besagt, keine Spiesse zweimal zu dippen.

Einzelnachweise

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