LTC Winterthur

Schweizer Tennisverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der LTC Winterthur ist ein 1905 gegründeter Tennisclub aus Winterthur in der Schweiz.

Logo LTC Winterthur mit Stadtwappen in abgewandelter Farbgebung

Geschichte

Der LTC Winterthur wurde 1905 gegründet und hatte zu dieser Zeit zwei verschiedene Tennisplätze. Das LTC steht für Lawn Tennis Club (englisch für Rasentennisclub), dies obwohl der Verein selber über keinen Rasenplatz verfügt. Der eine Platz war beim Barockhäuschen, das heute im Stadtpark steht, und der andere Platz lag an der Bahnstrasse am heutigen Standort des Bezirksgebäudes.

1925 konnte man die Tennisanlage «Römerpark» an der Pflanzschulstrasse im Gastrecht benutzen, in der man heute noch ist. Die Anlage wurde vom Winterthurer Kunstmäzen Oskar Reinhart gestiftet und von den Architekten Rittmeyer/Furrer (Clubhaus) und Otto Froebels Erben (Gartenanlage) erbaut. 1966 ging die Tennisanlage in einer Schenkung an die Volkart-Stiftung über. Zwischen 1954 und 1970 übernahm der LTC auf dem Römerpark siebenmal die Austragung von Davis-Cup-Partien.[1]

1997 übernahm der Club beim Ausstieg der Volkart-Stiftung aus dem Römerpark selbst ein Drittel der Anlage, und 2006 kaufte der Verein auch die restlichen zwei Drittel der Anlage.[2] Der LTC Winterthur stellte 2006 noch NLA- und NLB-Interclub-Teams bei den Damen, musste diese jedoch aus finanziellen Gründen zurückziehen.

In den letzten Jahren organisierte der Verein mehrfach NLA-Interclub-Finalrundenturniere im Römerpark und im Sommer 2003 wurde das Fedcup-Spiel zwischen der Schweiz und Israel im Römerpark ausgetragen. Im Jubiläumsjahr 2025 gelang der Interclubmannschaft der Herren unter Captain Sandro Ehrat der Aufstieg in die Nationalliga A.[2]

Erfolge

  • 1974: Leonardo Manta/Evagreth Emmenegger: Mixed-Schweizermeister
  • 2002–2006: NLA-Interclub-Team bei den Damen
  • Ab 2025: NLA-Interclub-Team bei den Herren

Einzelnachweise

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