Libera Università Internazionale degli Studi Sociali

Universität in Italien From Wikipedia, the free encyclopedia

Die LUISS (Libera Università Internazionale degli Studi Sociali Guido Carli; deutsch: Freie Internationale Universität für Soziale Studien) ist eine mit dem italienischen Arbeitgeberverband Confindustria verbundene freie Privatuniversität für Sozialwissenschaften in Rom mit über 9000 Studenten. Im Bereich Wirtschaft konkurriert sie mit der Universität Luigi Bocconi in Mailand.[3] Der Hauptcampus liegt nordöstlich des Stadtzentrums in Parioli.

Gründung1966 (als LUISS 1974)
Trägerschaftprivat
RektorAndrea Prencipe[1]
Schnelle Fakten Gründung, Trägerschaft ...
Libera Università Internazionale degli Studi Sociali
Gründung 1966 (als LUISS 1974)
Trägerschaft privat
Ort Rom, Italien
Rektor Andrea Prencipe[1]
Studierende 9.955 (2023)[2]
Schließen

Gründung, Angebot, Renommee

Sitz der Luiss Guido Carli

Die Hochschule wurde 1946 als erste private Universität Italiens nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, zunächst als katholische Hochschule unter dem Namen Istituto di Studi Superiori Pro Deo von den römisch-katholischen Geistlichen Félix Andrew Morlion, einem belgischen Dominikanerpater, und Monsignore Antonio de Angelis, und hieß seit 1948 Università Internazionale degli Studi Sociali „Pro Deo“. Die seit 1968 kolportierten Verbindungen der Gründer zu US-amerikanischen Geheimdiensten und verschiedene Skandale führten zur Aufgabe der kirchlichen Identität Anfang der 1970er Jahre. Seit ihrer Umformung in eine laizistische Privatuniversität im Jahr 1974 unter der Leitung von Umberto Agnelli und weiteren Industriellen ist die Hochschule eng mit dem italienischen Arbeitgeberverband Confindustria verbunden. Von 1978 bis 1993 war der Ökonom und Politiker Guido Carli Präsident der Universität, von 2004 bis 2010 der Manager und Unternehmer Luca Cordero di Montezemolo.[4]

Die LUISS hat neben einer Undergraduate School und einer Graduate School sieben Departments aus den Bereichen Wirtschaft, Recht und Politik sowie die LUISS Business School, die LUISS School of Law, die LUISS School of Government und die Massimo Baldini School of Journalism.[5]

Für die Bachelor-Studiengänge fallen rund 8.400 € und für die Master-Studiengänge bis zu 12.000 € jährliche Studiengebühr an. Die Universität ist bestrebt, weltweit herausragende Talente zu rekrutieren; Aufnahmetests finden im Frühjahr und Herbst statt.

Neben dem Hauptstandort in der viale Romania (Trieste) gibt es sechs Standorte. Viele Gebäude sind in historischen Palästen und Villen untergebracht, u.a. in der Villa Blanc. Einlass in das Universitätsgelände ist nur mit Studentenausweis möglich.

Die LUISS betreibt unter anderem Auslandspatenschaften mit der Stanford University, der Fordham University, dem King’s College London, der European Business School, der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Universität Amsterdam, der HEC Lausanne und der University of British Columbia[6]

Verbundene Personen und Alumni

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI