Labon

Ortschaft in der Gemeinde St. Georgen am Längsee im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Kärnten From Wikipedia, the free encyclopedia

Labon, früher auch In der Labon,[1] ist eine Ortschaft in der Gemeinde St. Georgen am Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat 6 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[2]).

Schnelle Fakten Labon (Streusiedlung) Ortschaft ...
Labon (Streusiedlung)
Ortschaft
Labon (Österreich)
Labon (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde St. Georgen am Längsee  (KG Osterwitz)
Koordinaten 46° 44′ 10″ N, 14° 27′ 20″ Of1
Höhe 655 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 6 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 5 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01598
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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BW

Lage

Labon liegt im Süden des Bezirks St. Veit an der Glan, in der Katastralgemeinde Osterwitz, im Bereich des Labongrabens, der sich südlich von St. Sebastian von knapp über 600 m Höhe bis auf über 900 m Höhe hinauf an die Nordseite des Christofbergs zieht. Zur Ortschaft gehören die Höfe

  • Wultsch, Labon Nr. 1, 2, 2a; knapp 2 km südlich der Burg Hochosterwitz
  • Schweigbauer, Labon Nr. 3, Hofname seit 1748 belegt
  • Holzer, Labon Nr. 5, Hofname seit 1748 belegt
  • Schindler, Labon Nr. 7
  • Hansl, Labon Nr. 8, Hofname seit 1787 belegt
  • Oberlaboner, Labon Nr. 10

Andere Höfe, wie Nicodem, Zwurrer, Trattenfranze, Kollerkeusche, Unterlaboner und Grabenschmidt, die im Franziszeischen Kataster alle noch verzeichnet waren, sind durch die Höhenflucht abgekommen.

Geschichte

Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Osterwitz liegend, gehörte der Ort in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Osterwitz. Seit Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 gehört Labon zur Gemeinde St. Georgen am Längsee.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 11 Häuser, 48 Einwohner[3]
  • 1880: 13 Häuser, 65 Einwohner[4]
  • 1890: 7 Häuser, 38 Einwohner[5]
  • 1900: 11 Häuser, 25 Einwohner[6]
  • 1910: 8 Häuser, 37 Einwohner[7]
  • 1923: 7 Häuser, 46 Einwohner[8]
  • 1934: 47 Einwohner[9]
  • 1961: 5 Häuser, 20 Einwohner[10]
  • 2001: 5 Gebäude (davon 4 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 7 Einwohner und 5 Nebenwohnsitzfälle; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[11]
  • 2011: 5 Gebäude, 8 Einwohner, 4 Haushalte, 1 Arbeitsstätte[12]
  • 2021: 5 Gebäude, 6 Einwohner, 4 Haushalte, 1 Arbeitsstätte[13]

Einzelnachweise

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