Lamborghini Countach LP500

italienischer Sportwagen-Showcar (1971) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Lamborghini Countach LP500 war ein fahrbereites Showcar des italienischen Sportwagenherstellers Lamborghini, das erstmals auf dem Genfer Autosalon 1971 gezeigt wurde. Er war der Vorläufer des Serienmodells Lamborghini Countach, das von 1974 bis 1990 in verschiedenen Ausführungen etwa 2000 Mal produziert wurde. Das Design des Countach LP500 und sein technisches Konzept waren revolutionär; seine Designsprache prägte bis in die Gegenwart hinein auch nahezu jedes weitere Lamborghini-Serienfahrzeug. Einige technische und historische Details des Autos sind umstritten oder Gegenstand von Legenden. Der Countach LP500 war ein Einzelstück. 50 Jahre nach seiner Präsentation stellte Lamborghini ein äußerlich authentisches Replikat des Autos her.

Schnelle Fakten Countach LP500 ...
Lamborghini

Lamborghini Countach LP500 (Replikat)

Countach LP500
Präsentationsjahr 1971
Fahrzeugmesse Genfer Autosalon
Klasse Sportwagen
Karosseriebauform Coupé
Motor Ottomotor:
4,0 oder 5,0 Liter
Länge 4140 mm
Breite 2000 mm
Höhe 1076 mm
Radstand 2500 mm
Leergewicht 1320 kg
Serienmodell Lamborghini Countach
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Entstehungsgeschichte

Der 1963 gegründete Automobilhersteller Lamborghini hatte mit dem 1966 eingeführten Miura einen der ersten in Serie produzierten Hochleistungssportwagen mit Mittelmotor auf den Markt gebracht. Zu den Besonderheiten des von Giampaolo Dallara konstruierten Miura gehörte ein hinter den Sitzen quer zur Fahrtrichtung eingebauter Zwölfzylinder-V-Motor. 1968 begannen Lamborghinis neuer Technikchef Paolo Stanzani, der den zu De Tomaso abgewanderten Dallara ersetzte,[Anm. 1] und sein Mitarbeiter Massimo Parenti,[1] einen Nachfolger des Miura zu entwickeln. Ziel des werksintern Tipo 112 genannten Projekts war der Entwurf eines Sportwagens, der ebenso innovativ sein sollte wie es der Miura bei seiner Präsentation gewesen war.[2] Mit dem Karosseriedesign wurde die Turiner Carrozzeria Bertone beauftragt.

Lamborghini baute nach den Plänen von Stanzani, Parenti und Bertone einen fahrbereiten Prototyp, der die Bezeichnung Countach LP500 erhielt. Seine erste öffentliche Präsentation war zunächst für den Turiner Autosalon im Herbst 1970 vorgesehen, zu dieser Zeit war der Wagen aber noch nicht fertig. Der Aufbau des Autos begann erst Anfang Januar 1971[3] und dauerte bis in die erste Märzwoche 1971. Der gelb lackierte Lamborghini debütierte dann im März 1971 auf dem Genfer Autosalon.

Ursprünglich war keine Serienfertigung des Coupés geplant;[4] die Studie war lediglich als „Leistungsbeweis“[5] gedacht. Der Prototyp fand jedoch so starken Anklang, dass der Unternehmensinhaber Ferruccio Lamborghini den fahrbereiten LP500 umfangreich auf seine Serientauglichkeit testen ließ. Im Mai 1972 fiel schließlich die Entscheidung für die Serienproduktion eines nach Merkmalen des LP500 gestalteten Coupés.[6] Das erste Vorserienexemplar des nun Countach LP400 genannten und in einigen Details stark veränderten Autos erschien auf dem Genfer Autosalon im März 1973, die Serienfertigung begann 1974.[7] Bis zur Ablösung durch den Diablo entstanden etwa 2000 Countachs.

Modellbezeichnung

Die Modellbezeichnung Countach (ausgesprochen [kuŋˈtaʧ]), die auch für das spätere Serienfahrzeug übernommen wurde, geht nach verbreiteter Darstellung auf einen Ausdruck aus dem Piemontesischen Dialekt zurück. Der Begriff steht danach für einen Ausruf, der Erstaunen und Bewunderung in sich vereint. In der Literatur kursieren unterschiedliche Interpretationen; zu ihnen gehören „fantastisch“, „Boah!“, „Wahnsinn“ oder „Herrjeh“.[8] Einigen Quellen zufolge ist Countach ein vulgäres Wort;[9] einzelne übersetzen es mit „geil“.[10] Hierzu wird allgemein die Geschichte verbreitet, es sei der Ausruf eines Mitarbeiters des im Piemont ansässigen Karosserieherstellers Bertone gewesen, als er die Sportwagenstudie zum ersten Mal sah. Ein britischer Autor zweifelt das allerdings an und hält sowohl die Geschichte als auch den Begriff Countach selbst für „frei erfunden“.[8]

Als Zusatzbezeichnung verwendete Lamborghini die Buchstaben LP. Sie stehen für longitudinale posteriore („längsgerichtet hinten“) und beziehen sich auf die Position des Motors.[11] Die daran angehängte Zahl 500 bezeichnet gerundet den angeblichen Hubraum des Motors in Zentilitern. Auch diese Codierung übernahm Lamborghini für das spätere Serienfahrzeug.

Modellbeschreibung

Karosserie und Innenraum

Das Karosseriedesign des Countach LP500 ist eine Arbeit von Marcello Gandini, der seit 1966 Designchef bei Bertone war. Der Entwurf wurde im Laufe des Jahres 1970 entwickelt; zu Weihnachten 1970 waren die 1:1-Zeichnungen fertiggestellt.[12]

Stilistisch war das Design eine Weiterentwicklung früherer Gandini-Arbeiten. Im Profil folgt der Countach LP500 dem One-Box-Design, das Giorgio Giugiaro 1968 erstmals beim Showcar Bizzarrini Manta gezeigt[13] und das Gandini 1968 bzw. 1970 bei seinen Bertone-Showcars Alfa Romeo Carabo und Lancia Stratos 0 aufgegriffen hatte.[9][7] Der Vorderwagen geht annähernd stufenlos in die stark geneigte Windschutzscheibe über, die ihrerseits eine Linie mit der flach auslaufenden Dachpartie bildet. Die Karosserie ist im Detail ein Aufeinandertreffen von fließenden Linien und scharfen Kanten:[12] Während die Gürtellinie im Profil rundlich geschwungen ist, ist die Karosserie im Übrigen von geraden Linien und klaren Winkeln geprägt. Ein besonderes Merkmal des Countach LP500 sind die Scherentüren und die kleinen, in die im Übrigen fest verklebten Glasflächen eingelassenen seitlichen Fensteröffnungen, die Gandini jeweils ebenfalls vom Carabo übernahm. Ein Novum waren die schräg angeschnittenen hinteren Radläufe, die in den folgenden Jahrzehnten zu einem Markenzeichen Marcello Gandinis wurden.

Im Innenraum hatte der Countach LP500 eine frühe Form eines elektronisch gesteuerten Diagnoseanzeigers, der bestimmte Funktionen des Autos überprüfte und etwaige Fehler über Lichtsignale meldete. Die Anlage war links vom Lenkrad am Instrumententräger untergebracht.

Chassis

Der Countach LP500 beruhte auf einem vielfach als Semimonocoque[14][15][16] beschriebenen Plattformrahmen,[17] der aus einem Rohrgerüst aus Vierkantprofilen und daran angeschweißten Stahlblechpaneelen bestand. Die Radaufhängung und die Lenkung wurden vom Lamborghini Miura übernommen und nur geringfügig verändert.

Antriebstechnik

Auslegung

Der Countach LP500 war mit einem Zwölfzylinder-V-Ottomotor in Mittelmotorlage ausgestattet. Anders als beim Miura lag der Motor nicht quer zur Fahrtrichtung, sondern wie bei Lamborghinis Frontmotormodellen längs. Im Vergleich zu ihnen war der Motor um 180 Grad gedreht eingebaut, sodass das Getriebe nicht am Fahrzeugheck, sondern in Fahrtrichtung vor dem Motor installiert war. Das Getriebe reichte damit in die Fahrgastzelle hinein und lag teilweise in einem Tunnel zwischen den beiden Sitzen. Eine durch die Ölwanne führende Antriebswelle übertrug die Kraft auf das Differentialgetriebe. Diese ungewöhnliche, bei Serienfahrzeugen bis dahin nicht anzutreffende Auslegung hatte das Ziel, die Baulänge des Autos zu begrenzen[17] und das Gewicht so weit wie möglich zwischen den Achsen zu konzentrieren. Außerdem konnte der Motor so unverändert aus der Serienproduktion übernommen werden, ohne dass – wie beim Miura – umfangreiche Anpassungen an den Quereinbau notwendig wurden. Meist wird die Idee zu dieser Lösung Paolo Stanzani zugeschrieben; einzelne Quellen sehen dagegen den Lamborghini-Techniker Oliviero Pedrazzi als Urheber an.[12]

Motorisierung

Die Motorisierung des Countach LP500 ist nicht zweifelsfrei geklärt.

Zeitgenössischen Pressemitteilungen zufolge hatte Lamborghini für den Countach LP500 einen eigenständigen Zwölfzylinder-V-Motor konstruiert und gebaut, der als Weiterentwicklung der serienmäßigen Lamborghini-Motoren bezeichnet wurde. Sein Hubraum wurde mit 4971 cm³ angegeben. Als Maße für Bohrung und Hub nannte Lamborghini 85 bzw. 73 mm, als Höchstleistung 440 PS (DIN). Das maximale Drehmoment betrug angeblich 496 Nm. In der Fachliteratur wurde jahrzehntelang berichtet, der Countach LP500 sei tatsächlich mit einem solchen Motor ausgestattet gewesen,[18][19][20] und Lamborghinis Internetauftritt verbreitet diese Darstellung auch 2026 noch.[21]

Hinten längs eingebauter 4,0-Liter-V12-Motor in einem frühen Serien-Countach

Diese These ist vielfach angezweifelt worden.[22] Mittlerweile besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass es im Countach LP500 keinen einsatzbereiten Motorblock mit der kolportierten 5,0-Liter-Konfiguration gab. Hinsichtlich der Einzelheiten weichen die Quellen voneinander ab. Entweder wurde solch ein Motor nie gebaut oder Lamborghini stellte ein Einzelstück her, das bereits beim ersten Einsatz irreparabel beschädigt wurde.[23]

Diesen Quellen zufolge war der Prototyp mit dem gleichen Motortyp ausgestattet, der auch in die Lamborghini-Serienmodelle eingebaut wurde.[3][24][12] Ein Autor berichtete 2021, Lamborghini habe dies mittlerweile bestätigt.[3] Dieser Motor ist eine Konstruktion von Giotto Bizzarrini aus dem Jahr 1963. Sie ist ein Zwölfzylinder-V-Motor mit einem Zylinderbankwinkel von 60 Grad und einem Hubraum von 3929 cm³ (Bohrung × Hub: 82 × 62 mm). Jeder Zylinder hat ein Ein- und ein Auslassventil, die über zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe gesteuert werden. Seine Leistung wurde mit 375 DIN-PS angegeben.[25]

Motorenumfeld

Die Wasserkühler des Countach LP500 sind anders als beim Miura nicht mehr vor der Vorderachse untergebracht, sondern seitlich des Motors vor den Hinterrädern.[9]

Präsentation und Verbleib

Der Countach LP500 war ein Einzelstück, das Anfang März 1971 fertiggestellt wurde.

Einer verbreiteten Erzählung zufolge fuhr Lamborghinis Testfahrer Bob Wallace den Countach LP500 unmittelbar nach der Fertigstellung auf eigener Achse über Nacht von Turin nach Genf, wo er wenige Stunden vor der Eröffnung des Autosalons eintraf.[19] Andere Quellen stellen das in Frage[22] bzw. behaupten, der Prototyp sei auf einem Lastwagen nach Genf gebracht worden.[12]

Der Lamborghini Countach LP500 debütierte am 11. März 1971, allerdings nicht auf Lamborghinis Genfer Messestand, sondern bei Bertone. Das Auto war in einem Giallo Fly Speciale genannten Gelbton lackiert. Es war der „Star der Show“. Nachdem der Countach LP500 ein halbes Jahr später mit geringfügigen Änderungen auf dem Pariser Autosalon gezeigt worden war und Lamborghini mit dem Prototyp zahlreiche Testfahrten auf öffentlichen Straßen durchgeführt hatte, wurde er im März 1974 bei einem Crashtest in den britischen MIRA-Anlagen zerstört.[22][3] Der Verbleib des Wracks ist ungeklärt: Teilweise wird behauptet, es soll jahrelang im Lamborghini-Werk gestanden haben; anderen Quellen zufolge befindet es sich bei einem Schweizer Sammler.[22]

Rezeption

Zeitgenössische Kommentatoren nahmen den Lamborghini Countach LP500 als eine ganz außergewöhnliche Erscheinung wahr.[26] Dieser Eindruck findet sich auch 55 Jahre nach der Präsentation des Autos immer noch in diversen Dokumentationen:

„Als am 11. März 1971 auf dem Genfer Salon morgens um 10 Uhr das Tuch vom Lamborghini Countach LP500 gezogen wurde, da blieb die Welt des Automobils für ein paar Minuten stehen. Wer den gelben Prototypen auf dem Stand von Bertone sah, der wusste: Es würde nichts mehr sein wie vorher. Noch nie hatte die Auto-Welt ein solches Fahrzeug gesehen […]. Es war ein Faustschlag gegen die Sehgewohnheiten, absolute Aggressivität, brutale Funktionalität – unendliches Charisma. Und vor allem: die ganz reine Lehre.“[27]

„Der Countach kam von einem anderen Stern. Es gab und gibt nichts Vergleichbares.“

Albert Spiess[28]

„Er war von jener Schönheit, die sich erst durch ein Zuviel an Hässlichem einstellt. Wo der Blick des Betrachters gleiten und streicheln wollte, verhakte er sich in Erkern, Nischen und schroffen Abgründen.“

Hartmut Lehbrink[17]

Der Serien-Countach

Erstes Vorserienexemplar des Lamborghini Countach LP400
Erstes Vorserienexemplar des Lamborghini Countach LP400
Erstes Vorserienexemplar des Lamborghini Countach LP400

Der ab 1974 in Serie produzierte Lamborghini Countach LP400 ist ein „wesentlich anderes Auto“[21][3] als der 1971 präsentierte Prototyp Countach LP500.

Anstelle des im Prototyp verwendeten Plattformrahmens haben die Serien-Countach einen „komplex-filigranen“ Gitterrahmen aus runden Stahlrohren,[16] der bei Marchesi in Modena hergestellt wurde.[17] Die Serienkarosserie besteht aus dünnen Aluminiumblechen.[7] Stilistisch wurde der Aufbau erkennbar überarbeitet. Zwar behielten die Serien-Countach die Grundform des Gandini-Entwurfs einschließlich des One-Box-Profils und der Scherentüren bei. Weil aber die Kühllufteinlässe des Countach LP500 zu knapp bemessen waren und die Motoren im Prototyp regelmäßig überhitzten, mussten die Serienkarosserien mit zahlreichen zusätzlichen Einlassöffnungen versehen werden. An den Wagenflanken wurden NACA-Öffnungen eingebaut, die von den Türen bis in die hinteren Kotflügel reichen; hinzu kommen quaderförmige Kamine auf der B-Säule und weitere Einlassöffnungen am Fahrzeugheck. Sie veränderten die Optik des Autos nachhaltig und sind Anlass anhaltender Kritik: Ein Autor meinte, sie würden dem Serien-Countach „ein grobschlächtiges und brutales Aussehen“ geben.[9] Am Heck gibt es keine breitflächigen Rückleuchten mehr; stattdessen wurden die dreiteiligen Rückleuchten der Alfa Romeo Alfetta eingebaut, die in eine rot gefärbte Blende eingelassen sind. Zu den technischen Veränderungen gegenüber dem Prototyp gehörte die Neupositionierung der Wasserkühler: Bei den Serienmodellen stehen sie nicht mehr längs, sondern quer zur Fahrtrichtung in den hinteren Wagenflanken.[9]

Replikat

2021 fertiggestelltes Replikat des Lamborghini Countach LP500

45 Jahre nach der Zerstörung des Prototyps baute Lamborghinis Klassikerabteilung Polo Storico ein Replikat des Countach LP500. Die Initiative zu dem Projekt ging auf den Schweizer Unternehmer Albert Spiess zurück, einen langjährigen Lamborghini-Enthusiasten und Sammler. Die Arbeiten begannen 2017 und zogen sich über mehrere Jahre hin; insgesamt wurden 25.000 Arbeitsstunden aufgewendet.[28] Die wesentlichen Konstruktionsmerkmale des Autos mussten aufwendig rekonstruiert werden, weil im Unternehmen nur wenige Unterlagen zu dem LP500 archiviert waren. Für die mechanischen Komponenten wurden Ersatzteile mit zeitgenössischem Standard verwendet oder, sofern sie nicht verfügbar waren, Teile nach damaliger Konfiguration nachgebaut. Presseberichten zufolge wandte Polo Storico bei der Herstellung der Neuteile traditionelle Handwerkstechniken an.[20][29] Lamborghini ließ von Pirelli auch die beim Prototyp verwendeten Reifen vom Typ Cinturato CN12 im Format 245/60R14 (vorn) bzw. 265/60R14 (hinten) nachbauen.

Das fahrbereite und in einem dem Giallo Fly Speciale nachempfundenen Gelbton lackierte Replikat wurde im Oktober 2021[Anm. 2] auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este in Cernobbio am Comer See erstmals öffentlich gezeigt, im Anschluss daran gab es Fahreinsätze auf Pirellis Teststrecke in Vizzola Ticino.[29] Später stand es zeitweise als Leihgabe in Lamborghinis Werksmuseum.

Einflüsse

Iso Varedo (1972) und Vector W2 (1978)
Iso Varedo (1972) und Vector W2 (1978)
Iso Varedo (1972) und Vector W2 (1978)

Das Countach-Design beeinflusste nahezu alle folgenden Mittelmotorsportwagen Lamborghinis. Das One-Box-Design, die Scherentüren und die Kombination von Rundungen und spitzen Winkeln finden sich unter anderem bei den Modellen Murciélago, Aventador und Revuelto. Kurz nach dem Erscheinen des Countach LP500 brachte der Mailänder Sportwagenhersteller Iso Rivolta das von Ercole Spada für Zagato gestaltete Show Car Iso Varedo heraus, das wesentliche Designmerkmale des Lamborghini kopierte. Anders als im Fall des Countach LP500 entwickelte sich aus dem Varedo kein Serienmodell. In den USA entwickelte die Vector Motors Corporation eine Reihe Mittelmotorsportwagen, die stilistisch an den Countach LP500 und an den Bertone Carabo angelehnt waren.[30] Die Vector-Modelle entstanden bis 2007 in Kleinstserie.

Literatur

  • Matthias Braun, Alexander Franc Storz: Typenkompass Lamborghini: Sportwagen nach 1964, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02645-2.
  • Decio Carugati: Lamborghini, Mondadori Electa, 2010, ISBN 978-8837067632
  • Dieter Günther: Erdgeschoss. Oldtimer Markt, Heft 9/1997, S. 8 ff.
  • David Hodges: Lamborghini. The Legend, Smithmark Publishers, London 1998, ISBN 978-0-7651-0846-3.
  • Hans-Karl Lange: Lamborghini. Alle Sportwagen seit 1963, Verlagsunion Pabel – Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3063-5.
  • Anthony Pritchard: Lamborghini. Die Geschichte der Supersportwagen aus Sant’Agata, Heel, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-574-3.
  • Graham Robson: Lamborghini Countach, Foulis Motoring Book, 1986, ISBN 0-85429-589-5
Commons: Lamborghini Countach LP500 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. Für De Tomaso konstruierte Dallara 1969 den Formel-1-Rennwagen De Tomaso 505, der in der Weltmeisterschaft 1970 von Williams eingesetzt wurde.
  2. Traditionell findet der Concorso d’Eleganza Villa d’Este im Mai eines jeden Jahres statt. Wegen der anhaltenden Covid-19-Pandemie wurde die 2021er Ausgabe auf die erste Oktober-Woche des Jahres verlegt.

Einzelnachweise

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