Largario

Weiler in der Gemeinde Acquarossa im Schweizer Kanton Tessin From Wikipedia, the free encyclopedia

Largario (lombardisch Larzei [larˈdzei][1]) ist eine Fraktion der politischen Gemeinde Acquarossa im Schweizer Kanton Tessin. Sie bildete bis 2004 eine eigenständige Gemeinde.

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Largario
Wappen von Largario
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bleniow
Kreis: Kreis Acquarossa
Gemeinde: Acquarossai2
Postleitzahl: 6724
Koordinaten: 715378 / 150269
Höhe: 847 m ü. M.
Fläche: 1,25 km²
Einwohner: 25 (31. Dezember 2000)
Einwohnerdichte: 20 Einw. pro km²
Website: www.acquarossa.ch
Largario
Largario
Karte
Largario (Schweiz)
Largario (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004
Largario

Geographie

Luftbild (1953)

Das Dorf liegt am rechten Ufer des Brenno und am Fuss der Punta di Larescia (2272 m ü. M.); 20 km nördlich von Biasca.

Geschichte

Eine erste urkundliche Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1207 als de Largario. Der Ortsname ist eine Ableitung von lateinisch larix ‚Lerche‘.[1]

Im Mittelalter gehörte Largario zusammen mit Campo zur Nachbarschaft (Dorfgenossenschaft) Olivone. Die drei Orte und nachmaligen politischen Gemeinden bilden bis heute eine gemeinsame Bürgergemeinde. Die Kirche San Pietro wird erstmals 1283 bezeugt. Eine eigene Pfarrei bildet Largario wohl seit etwa 1300.

Auf den 4. April 2004 schloss sich Largario mit Castro, Corzoneso, Dongio, Leontica, Lottigna, Marolta, Ponto Valentino und Prugiasco zur neu gebildeten Gemeinde Acquarossa zusammen. Die bisherige Ortsbürgergemeinde Olivone, Campo und Largario blieb auch nach der Fusion der Einwohnergemeinden bestehen.[2]

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[3][4]

1980 war Largario einwohnermässig die kleinste Gemeinde der Schweiz, 1990 die kleinste Gemeinde im Kanton Tessin.[5]

Sehenswürdigkeiten

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[6]

  • Pfarrkirche Santi Pietro und Paolo[7]
  • Oratorium San Rocco mit Fresko Madonna mit Kind und Heilige Rocco und Sebastiano (XVI. Jahrhundert) im Innenraum.[7]

Literatur

Einzelnachweise

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