Lasseubetat

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Lasseubetat ist eine französische Gemeinde mit 188 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Sie gehört zum Arrondissement Oloron-Sainte-Marie und zum Kanton Oloron-Sainte-Marie-2 (bis 2015: Kanton Lasseube).

Schnelle Fakten
Lasseubetat
Lasseubetat (Frankreich)
Lasseubetat (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Pyrénées-Atlantiques (64)
Arrondissement Oloron-Sainte-Marie
Kanton Oloron-Sainte-Marie-2
Gemeindeverband Haut Béarn
Koordinaten 43° 10′ N,  27′ W
Höhe 198–445 m
Fläche 7,06 km²
Einwohner 188 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 27 Einw./km²
Postleitzahl 64290
INSEE-Code

Weintrauben der Rebsorte Manseng vor der Kulisse der Pyrenäen in Lasseubetat
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Die Bewohner werden Lasseubétois oder Lasseubétoises genannt.[1]

Geographie

Lacommande liegt circa 20 Kilometer östlich von Oloron-Sainte-Marie in der historischen Provinz Béarn.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

Lasseube
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Gan
Ogeu-les-Bains Buziet Buzy

Lasseubetat liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour. Ein Nebenfluss des Gave de Pau, die Bayse, durchströmt mit ihren Zuflüssen Peyrouse und Baysole das Gebiet der Gemeinde ebenso wie der Ruisseau les Courrèges, ein Zufluss des Ruisseau de Labagnère, der in die Bayse mündet.[2]

Geschichte

Der Ursprung des Namens der Gemeinde geht auf das gascognische Wort la sauvetat zurück, im Mittelalter des Süden Frankreichs ein Zufluchtsort unter dem Schutz der Kirche. Dies diente zur Sicherstellung der Erschließung und Kultivierung des Landes.[1]

Toponyme und Erwähnungen von Lasseubetat waren:

  • La Saubetat (1450, Schriften des Oberen Gerichtshofs von Béarn),
  • Sanctus Martinus de Lasaubetat (1609, Veröffentlichungen des Bistums Oloron),
  • Lassaubetat (1750, Karte von Cassini) und
  • Lasseubetat (1793 und 1801, Notice Communale bzw. Bulletin des lois).[3][4][5]

Einwohnerentwicklung

Nach dem Höchststand der Einwohnerzahl von rund 550 in der Mitte des 19. Jahrhunderts reduzierte sich die Zahl bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1980er Jahren und stabilisierte sich auf einem Niveau von rund 175 Einwohnern. In den letzten Jahren stellte sich ein Wachstum auf über 200 Einwohner ein.

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner231203193175187174175172188
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EinwohnerJahr1002003004005006001750180018501900195020002050Lasseubetat
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[5] INSEE ab 2006[6][7]

Sehenswürdigkeiten

Weintrauben der Rebsorte petit manseng

Wirtschaft und Infrastruktur

Landwirtschaft und Dienstleistungen bestimmen die Wirtschaft der Gemeinde. Lasseubetat liegt in den Zonen AOC der Weinbaugebiete Jurançon und Béarn sowie des Ossau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch.[12]

Landwirt...IndustrieBaugewerbeHandel ...Öffentliche Verwal...Landwirtschaft Forstwirtschaft FischereiIndustrieBaugewerbeHandel Transport sonstige DienstleistungenÖffentliche Verwaltung Lehre Gesundheit Sozialwesen
Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[13]
Gesamt = 28

Sport und Freizeit

Das Reitsportzentrum „Fébus“ in Lasseubetat bietet neben Ausritten auch Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.[14]

Verkehr

Lasseubetat wird durchquert von den Routes départementales 34 und 434.

Einzelnachweise

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