Laura Meriano
italienische Ruderin
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Laura Meriano (* 17. Dezember 1999 in Brescia)[1] ist eine italienische Ruderin.
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 17. Dezember 1999 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Brescia, Italien | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Letzte Änderung: 2. Oktober 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Karriere
In Trakai nahm sie 2016 an den Junioren-Europameisterschaften im Rudern teil und gehörte dabei zur Besatzung des italienischen Achters. Sie konnten sich für das A-Finale qualifizieren, wo sie mit den fünften Platz eine Medaille verpassten. Im selben Jahr nahm Laura Meriano auch an den Ruder-Juniorenweltmeisterschaften teil. In Rotterdam gehörte sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2016 zu der Besatzung des Vierers ohne Steuerfrau. Neben ihr bildeten Benedetta Faravelli, Ludovica Braglia und Lara Maule die Besatzung des Bootes. Gemeinsam erreichten sie das A-Finale und konnten sich dort hinter dem deutschen Boot und vor dem US-amerikanischen Boot die Silbermedaille sichern.
Im darauffolgenden Jahr ging sie bei den Ruder-Junioreneuropameisterschaften 2017 in Krefeld an den Start und bildete dort gemeinsam mit Vittoria Tonoli, Sofia Tanghetti und Gaia Fabozzi den Vierer ohne Steuerfrau. Sie konnten sich für das B-Finale qualifizieren und beendeten das Rennen auf den zweiten Platz, so dass in der Endabrechnung den achten Platz im Wettbewerb belegten. Danach nahm sie in Trakai an den Ruder-Juniorenweltmeisterschaften 2017 teil und bildete gemeinsam mit Vittoria Tonoli den Zweier ohne Steuerfrau. Sie erreichten zusammen das A-Finale und beendeten das Rennen auf dem fünften Platz.
Im Jahr 2018 nahm sie erstmals in ihrer Karriere an den Ruder-U23-Weltmeisterschaften teil. Bei den U23-Weltmeisterschaften 2018 bildete sie gemeinsam mit Giovanna Schettino, Claudia Destefani, Benedetta Faravelli und Diletta Diverio den Vierer mit Steuerfrau. Nachdem sie bereits im Testrennen den zweiten Platz belegten, belegten sie auch im Finale den zweiten Platz hinter dem US-amerikanischen Boot und vor dem Boot aus Russland. Im darauffolgenden Jahr nahm Laura Meriano in Luzern an den Ruder-Europameisterschaften 2019 teil und bildete dort gemeinsam mit Giorgia Pelacchi, Alessandra Patelli und Sara Bertolasi den Vierer ohne Steuerfrau. Sie verpassten gemeinsam die Qualifikation für das A-Finale und konnten im B-Finale nur den dritten Platz belegen, so dass sie den Wettbewerb auf den neunten und letzten Platz beendeten.
Nach der Teilnahme an den Europameisterschaften durfte Laura Meriano beim Ruder-Weltcup für Italien an den Start gehen. Gemeinsam mit Ludovica Serafini, Giorgia Pelacchi und Benedetta Faravelli bildete sie den Vierer ohne Steuerfrau. Sie konnten verpassten sowohl die Qualifikation für das A- als auch für das B-Finale und so gingen sie im C-Finale an den Start und belegten bei dem Rennen den dritten und letzten Platz. Schlussendlich beendeten sie den Wettbewerb auf den 15. und letzten Platz. Bei den U23-Weltmeisterschaften 2019, welche in der Nähe von Sarasota und Bradenton ausgetragen wurden, gehörte sie gemeinsam mit Claudia Destefani, Benedetta Faravelli und Diletta Diverio wie im Vorjahr zur Besatzung des Vierers mit Steuerfrau. Im Vergleich zum Vorjahr wurde Giovanna Schettino durch Giorgia Pelacchi ersetzt. Nachdem sie bereits das Testrennen knapp gewinnen konnten, siegten sie auch im eigentlichen Finale mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung vor den Booten aus Frankreich und Australien. Vom italienischen Ruderverband wurde Laura Meriano als eine Reservefahrerin für die Ruder-Weltmeisterschaften 2019 in Linz nominiert, wo sie aber nicht zum Einsatz kam.
Bei den Europameisterschaften 2020 trat Meriano zusammen mit Carmela Pappalardo im Zweier ohne Steuerfrau an und belegte den sechsten Platz. 2021 bei den Europameisterschaften in Varese ruderte Meriano mit dem italienischen Achter auf den sechsten Platz. Bei den U23-Weltmeisterschaften 2021 gewann sie die Bronzemedaille mit dem Vierer mit Steuermann. 2022 belegte Meriano mit dem Achter den vierten Platz bei den Europameisterschaften in München. Sie trat in München auch im Vierer ohne Steuerfrau an, der als Zweiter im B-Finale den achten Platz in der Gesamtwertung erreichte. Bei den Weltmeisterschaften in Račice u Štětí wurde sie Neunte mit dem Vierer.
2023 wechselte sie in den Doppelvierer. Valentina Iseppi, Veronica Lisi, Laura Meriano und Stefania Gobbi belegten in dieser Bootsklasse den vierten Platz bei den Europameisterschaften in Bled. Bei den Weltmeisterschaften in Belgrad ruderten Iseppi, Alessandra Montesano, Meriano und Gobbi auf den neunten Platz. 2024 startete Meriano bei den Europameisterschaften in Szeged zusammen mit Kiri English-Hawke im Zweier ohne Steuerfrau, die beiden belegten den achten Platz. Bei der letzten Olympiaqualifikationsregatta erkämpften noch zwei Boote die Zulassung für Paris, die beiden Italienerinnen erreichten den fünften Platz.
2025 bei den Europameisterschaften in Plowdiw gewannen Laura Meriano und Alice Codato die Silbermedaille im Zweier ohne Steuerfrau mit drei Sekunden Rückstand auf die rumänischen Siegerinnen und drei Sekunden Vorsprung auf die drittplatzierten Britinnen. Meriano und Codato traten auch mit dem italienischen Achter an und erkämpften die Bronzemedaille hinter den Britinnen und den Niederländerinnen. Dreieinhalb Monate später bei den Weltmeisterschaften in Shanghai wurden Meriano und Codato Vierte im Zweier ohne Steuerfrau, hatten dabei aber zehn Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge. Beide traten auch im erstmals bei Weltmeisterschaften ausgetragenen Wettbewerb im Mixed-Achter an. Die italienische Crew erruderte die Silbermedaille hinter dem rumänischen Boot mit anderthalb Sekunden Vorsprung vor dem drittplatzierten Boot aus Neuseeland.
Weblinks
- Laura Meriano bei Worldrowing.com (Datenbank der FISA)