Lavant Cup
Monopostorennen
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Geschichte

Der erste Lavant Cup wurde 1949 für Rennwagen der Formel-2-Klasse ausgeschrieben. Mit dem Cup wollte man dieser neuen Rennklasse Rechnung tragen und außerdem eine Rennveranstaltung für Nachwuchsfahrer schaffen. Innerhalb kurzer Zeit wurde der Cup aber so prestigeträchtig, dass bis Ende der 1950er-Jahre so gut wie alle namhaften britischen Rennteams- und fahrer daran teilnahmen.
Den ersten Cup gewann 1949 Dudley Folland auf einem Ferrari 166SC. Britische Spitzenfahrer wie Roy Salvadori, der 1955 auf einem Connaught Type A siegreich blieb und Tony Brooks, der 1957 auf einem Cooper T41 antrat, sicherten sich den Cup. 1958 und 1959 holte sich Jack Brabham den Sieg, wobei er 1958 einen Cooper T43 fuhr und im Folgejahr das Rennen auf einem Cooper T45 bestritt. Letzter Formel-2-Sieger war 1960 Innes Ireland, auf einem Lotus 18.
1961 war der Cup für die kurzlebige Intercontinental Formula ausgeschrieben, 1962 war er ein nicht zur Weltmeisterschaft zählendes Formel-1-Rennen. Nach einem Sieg von Stirling Moss im Jahr 1961 siegte 1962 – beim letzten Lavant Cup – der Neuseeländer Bruce McLaren auf einem Werks-Cooper T55.
Ergebnisse
Literatur
- Adriano Cimarosti: Das Jahrhundert des Rennsports, Motorbuch Verlag Stuttgart 1997, ISBN 3-613-01848-9
- David Hodges: A–Z of Grand Prix Cars 1906–2001, 2001 (Crowood Press), ISBN 1-86126-339-2 (englisch)
- David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945, Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01477-7
- Mike Lawrence: Grand Prix Cars 1945–1965, Motor Racing Publications 1998, ISBN 1-899870-39-3 (englisch)
- Mark Whitelock: 1½.litre Grand Prix Racing 1961–1965 – Low Power, High Tech. Veloce Publishing 2006. ISBN 1-84584-016-X.