Leipoldsberg
Ortsteil der Stadt Schillingsfürst
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leipoldsberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Leipoldsberg liegt in der Gemarkung Stilzendorf.[3]
Leipoldsberg Stadt Schillingsfürst | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 17′ N, 10° 18′ O |
| Höhe: | 513 m ü. NHN |
| Einwohner: | 28 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91583 |
| Vorwahl: | 09868 |
Geografie
Der Weiler liegt am Erlbacher Mühlbach, einem rechten Zufluss der Altmühl. Leipoldsberg bildet eine geschlossene Siedlung mit dem nördlich gelegenen Schorndorf. Eine Gemeindeverbindungsstraße führen nach Ziegelhaus (1,2 km südlich) bzw. über Schorndorf zur Staatsstraße 2246 bei Altengreuth (0,8 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Im 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Amts Leutershausen aus dem Jahr 1681 wurden für Leipoldsberg 4 Mannschaften verzeichnet, die alle das Klosterverwalteramt Sulz als Grundherrn hatten. Das Hochgericht übte das Amt Leutershausen aus.[5]
Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Leipoldsberg 4 Anwesen. Das Hochgericht übte weiterhin das Stadtvogteiamt Leutershausen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über die 4 Köblergüter hatte das Klosterverwalteramt Sulz.[6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Leipoldsberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Stilzendorf zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Schillingsfürst eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Kloster Sulz) gepfarrt.[6] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Leipoldsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 320 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Leiboldsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 829 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Leupoldsberg. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 350 (Digitalisat).
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Leipoldsberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 26. November 2021.
- Leipoldsberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. September 2019.
- Leipoldsberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.