Leon Rodgers

US-amerikanischer Basketballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leon Rodgers (* 19. Juni 1980 in Columbus, Ohio) ist ein ehemaliger US-amerikanisch-venezolanischer Basketballspieler.

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Basketballspieler
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Leon Rodgers
Spielerinformationen
Geburtstag 19. Juni 1980 (45 Jahre und 267 Tage)
Geburtsort Columbus (Ohio), Vereinigte Staaten
Größe 198 cm
Position Flügelspieler
College Northern Illinois University
Vereine als Aktiver
2002–2003 DeutschlandDeutschland Brandt Hagen
2003–2004 FrankreichFrankreich Orléans Loiret Basket
2004–2006 NiederlandeNiederlande EiffelTowers Nijmegen
2007–2008 UkraineUkraine SK Cherkaski Mavpy
2008 DeutschlandDeutschland Artland Dragons
2008–2010 China Volksrepublik Jilin Northeast Tigers
2010 Puerto Rico Leones de Ponce
2010–2011 China Volksrepublik Shanxi Zhongyu
2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ohio Hidden Gems
2011–2012 Venezuela Marinos B.B.C.
2012 Dominikanische Republik Titanes del Licey
2012–2013 Venezuela Marinos B.B.C.
2013 Kolumbien Guerreros de Bogotá
2013 China Volksrepublik Jilin Northeast Tigers
2014 Philippinen Barangay Ginebra San Miguel
2016–2017 Venezuela Guaros de Lara
2017 Venezuela Marinos B.B.C.
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Werdegang

Rodgers war in seinem Heimatland, den Vereinigten Staaten, von 1998 bis 2002 Basketballspieler und Student an der Northern Illinois University.[1] Mit insgesamt 1657 erzielten Punkten stand der Flügelspieler bei seinem Weggang 2002 in der Bestenliste der Hochschulmannschaft auf dem fünften Platz.[2] Seine Laufbahn als Berufsbasketballspieler begann er beim deutschen Bundesligisten Brandt Hagen.[3] Er überzeugte in der Bundesliga mit 19,4 Punkte je Begegnung, die er für Hagen während des Spieljahres 2002/03 verbuchte.[4]

Beim französischen Zweitligisten Orléans überragte er mit zweistelligen Mittelwerten bei Punkten (20,9) und Rebounds (10,2) je Begegnung, spielte dann in den Niederlanden.[5] Das Fachmedium eurobasket.com zeichnete ihn 2005/06[6] und 2006/07[7] jeweils als Spieler des Jahres in der niederländischen Eredivisie aus.

Zu Beginn der Saison 2007/08 spielte er in der Ukraine und kam im Januar 2008 in die Bundesliga zurück.[8] Er wurde Leistungsträger bei den Artland Dragons aus Quakenbrück. Für die von Rodgers’ Landsmann Chris Fleming als Trainer betreute Mannschaft[5] erzielte der Flügelspieler im Mittel 13,1 Punkte je Begegnung und erreichte mit den Niedersachsen das Bundesliga-Viertelfinale.[4] Anfang Mai 2008 gewann er mit Quakenbrück den DBB-Pokal, im Endspiel erzielte Rodgers elf Punkte.[9]

Rodgers spielte im weiteren Verlauf seiner Zeit als Berufsbasketballspieler nicht mehr in Europa, sondern in Amerika und Asien.[10] Als die Stärke des US-Amerikaners galt das Angriffsspiel.[11] 2016 nahm er die Staatsbürgerschaft Venezuelas an.[12] 2019 gewann er den US-Wettbewerb The Basketball Tournament. Zur Siegermannschaft gehörten neben Rodgers auch Spieler wie David Lighty und Jeff Gibbs.[13]

Einzelnachweise

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