Leppelsdorf
Gemeindeteil von Lauter (Oberfranken), einer Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg
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Leppelsdorf ist ein Gemeindeteil ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Lauter im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Leppelsdorf liegt in der Gemarkung Deusdorf.[3]
Leppelsdorf Gemeinde Lauter | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 10° 45′ O |
| Höhe: | 288 m ü. NHN |
| Einwohner: | 63 (1. Jan. 2025)[1] |
| Postleitzahl: | 96169 |
| Vorwahl: | 09544 |


Geografie
Das Dorf liegt auf freier Flur an der Lauter und am Seegraben, der innerorts als linker Zufluss in die Lauter mündet. Die Staatsstraße 2281 führt nach Rudendorf (1,5 km nordwestlich) bzw. nach Deusdorf (1,4 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Krappenhof (1 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Leppelsdorf gehörte bereits Ende des 14. Jahrhunderts zum bambergischen Oberamt Baunach-Stufenberg.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Leppelsdorf aus 16 Anwesen (12 Viertelhöfe mit 10 Häusern, 1 gebaute Sölde, 1 Tropfhaus, 1 geringes Gemeindehaus, 1 Gemeindeschmiede). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Baunach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft hatte das Kastenamt Baunach.[6]
Im Jahre 1802 kam Leppelsdorf an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde die Ruralgemeinde Leppelsdorf gebildet, zu der Deusdorf, Deusdorfermühle und Krappenhof gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Gleusdorf zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ebern (1919 in Finanzamt Ebern umbenannt). Ab 1862 war das Bezirksamt Ebern für Leppelsdorf zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Gleusdorf (1840 in Landgericht Baunach umbenannt). 1875 wurde die Gemeinde nach Verlegung des Gemeindesitzes nach Deusdorf umbenannt.[7] Am 1. Mai 1978 wurde die Leppelsdorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Lauter eingemeindet.[8]
Baudenkmäler
In Leppelsdorf gibt es zwei Baudenkmäler:[9]
- die katholische Kapelle, ein Satteldachbau mit Sakristeianbau (bezeichnet „1968“) und einem Fassadenturm (bezeichnet „1992“)
- ein Wohnstallhaus, ein zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, bezeichnet „1923“
Einwohnerentwicklung
Religion
Leppelsdorf ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Lauter) gepfarrt.[6][17]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Leppelsdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 331 (Digitalisat).
- Hans Karlinger, Hans Ring: Bezirksamt Ebern (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Unterfranken 15). R. Oldenbourg, München 1916, DNB 366497014, S. 121.
- Isolde Maierhöfer: Ebern (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 15). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1964, DNB 456999264 (Digitalisat).
Weblinks
- Leppelsdorf in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 4. Dezember 2025.
- Leppelsdorf in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 4. Dezember 2025.
- Leppelsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 4. Dezember 2025.