Letzter Stollen

Film von Julian Roman Pölsler (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Letzter Stollen, Untertitel Der sechste Altaussee-Krimi, ist ein österreichischer Fernsehfilm aus der Reihe Der Altaussee-Krimi aus dem Jahr 2025 von Julian Pölsler mit Johannes Zeiler, Martina Gedeck und Gerhard Ernst. Das Drehbuch des Kriminalfilms basiert auf dem gleichnamigen Altaussee-Krimi von Herbert Dutzler.[1][2]

TitelLetzter Stollen
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Länge90 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 6 der Reihe Der Altaussee-Krimi
Titel Letzter Stollen
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Produktions­unternehmen Juwel Film Production
Regie Julian Pölsler
Drehbuch Julian Pölsler
Produktion Julian Pölsler
Musik JRP Musicmän
Kamera Hermann Dunzendorfer
Schnitt Andrea Wagner
Premiere 1. Nov. 2025 auf ServusTV
Besetzung
Lia Wiling: Andrea Wieser
Episodenliste
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Handlung

Im sechsten Fall erhält Dorfpolizist Gruppeninspektor Franz Gasperlmaier von Chefinspektorin Doktor Beate Braun vom Landeskriminalkommando Steiermark, Expositur Leoben, Unterstützung bei den Ermittlungen. Außerdem wird ihm Postenkommandantin Gertrude Herr vorgesetzt. Gasperlmaier wird zum Bezirksinspektor befördert.

Während der Feier zur Pensionierung von Friedrich Kahlß kommt ein Tourist nicht von der Führung aus dem Schaubergwerk Salzwelten zurück. Zunächst taucht ein blutverschmierter Schutzanzug auf. Am nächsten Morgen wird ein Gast von seinem Hotel als vermisst gemeldet, bald darauf wird auch die Leiche des Vermissten im Bergwerk aufgefunden.

Bei dem Opfer, das erschlagen und später von Museumsmitarbeiter Lois Hierlinger gefunden wurde, handelt es sich um den Kunsthändler Jan Girlut. Fernsehjournalistin Maggy Schablinger spekuliert über die Motive, etwa ob der Mord etwas mit den von den Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg geraubten Kunstschätzen im Bergwerk zu tun hat. Laut Girluts Tochter Gabriele war ihr Vater auf der Suche nach dem Bild Der Alchemist von Jan Vermeer, das nach dem Zweiten Weltkrieg verschwunden ist.

Girlut hatte behauptet, dass der Großvater von Lois Hierlinger das Bild aus dem Bergwerk gestohlen haben soll. Gasperlmaier findet am Heuboden von Hierlinger eine Kommode mit doppeltem Boden, darin ist das gesuchte Gemälde versteckt. Später wird eine weitere Leiche im Bergwerk gefunden. Dabei handelt es sich um den Oldtimer-Händler Richard Molzer aus Weimar, der dort in Begleitung der verheirateten Moni Köberl war, die beiden hatten sich über ein Dating-Portal im Internet kennengelernt.

Im Briefkasten der Polizei findet sich ein Schreiben des Verschwörungstheoretikers WarLord 666, bürgerlich Max Engelhardt, über Reptiloiden und die Flache Erde, der droht, Besucher des Bergwerks zu ermorden. Bald darauf nimmt er im Museum einige Geiseln, darunter Postenkommandantin Herr. Engelhardt gesteht, Girlut und Molzer ermordet zu haben, die er für Reptiloiden hielt. Die Polizei kann ihn überwältigen und verhaften, die Geiseln bleiben unverletzt.

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden vom 18. März bis zum 15. April 2025 statt, gedreht wurde im Ausseerland und in Hallein.[2][3]

Produziert wurde der Film von Juwel Film Production von Julian Pölsler in Kooperation mit ServusTV. Unterstützt wurde die Produktion von FISA+, dem Fernsehfonds Austria, Cinestyria, dem Land Salzburg und dem Tourismusverband Ausseerland.[3][4]

Die Kamera führte Hermann Dunzendorfer, die Montage verantwortete Andrea Wagner. Den Ton gestaltete Torsten Heinemann, das Szenenbild Florian Hödl, das Kostümbild Erika Navas und das Maskenbild Uschi Fillipp und Andrea Hanke. Als Intimitätskoordinatorin fungierte Bernadette Maria Leitner.[5][6]

Während die Rolle des Polizisten Franz Gasperlmaier in den ersten beiden Folgen von Cornelius Obonya und in den Folgen drei bis fünf von Johannes Silberschneider verkörpert wurde, übernahm die Rolle in dieser Folge Johannes Zeiler. Neu hinzu kam auch Nicole Beutler als neue Postenkommandantin Gertrude Herr.[1][2]

Veröffentlichung

Premiere war am 21. Oktober 2025 im zwei Tage zuvor eröffneten Veranstaltungszentrum in Altaussee.[7][8]

Auf ServusTV wurde der Film am 1. November 2025 erstmals ausgestrahlt.[4][9]

Einzelnachweise

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