Leutwitz

Ortsteil von Göda, Sachsen, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Leutwitz, obersorbisch Lutyjecy/?, ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1974 Ortsteil der Gemeinde Göda im Zentrum des ostsächsischen Landkreises Bautzen.[3] Bis 1936 war Leutwitz eine eigenständige Gemeinde und danach zunächst Ortsteil von Spittwitz.

Schnelle Fakten Gemeinde Göda ...
Leutwitz
LutyjecyVorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Gemeinde Göda
Koordinaten: 51° 11′ N, 14° 16′ O
Höhe: 235 m ü. NHN
Fläche: 2,05 km²[1]
Einwohner: 52 (31. Dez. 2022)[2]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1936
Eingemeindet nach: Spittwitz
Postleitzahl: 02633
Vorwahl: 035953
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Geografie

Das Dorf liegt 235 m über dem Meeresspiegel unweit des Taucherwalds im Oberlausitzer Gefilde. Nachbarorte sind Nedaschütz im Nordosten, Spittwitz im Südosten, Cannewitz und Pottschapplitz im Süden, Stacha im Südwesten und Großhänchen im Nordwesten.

Luftbild von Leutwitz

Geschichte

Siedlungsgeschichtlich ist Leutwitz ein Rundling. Die erste urkundliche Erwähnung als Luthewicz stammt aus dem Jahr 1292.[4] Die Grundherrschaft oblag bis ins 19. Jahrhundert dem Kloster St. Marienstern. Bis Anfang der 1990er Jahre beherbergte das Dorf eine der ältesten Molkereien im Freistaat Sachsen. Im Ort gab es zudem bis in die 2000er Jahre das Museum für Morgenlandfahrer. Bereits um 1990 hatte sich die Franziskus-Gemeinschaft mit einem eigenen Bauernhof im Dorf angesiedelt.

Im Jahre 1884 hatte der Ort nach der Statistik von Arnošt Muka 112 Einwohner, darunter 103 Sorben (92 %).[5]

Persönlichkeiten

  • Korla Awgust Kalich (1844–1900), evangelischer Pfarrer und Mitglied der Maćica Serbska; geboren in Leutwitz

Einzelnachweise

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