Lia Berger
österreichische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin
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Lia Suna Berger (* 28. Juli 2007 in Wien) ist eine österreichische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Sie wurde sowohl in der Halle als auch im Sand Landesmeisterin.
| Lia Berger | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 28. Juli 2007 |
| Geburtsort | Wien, Österreich |
| Größe | 1,81 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2021–2022 2023–2025 |
VB NÖ Sokol/Post VB NÖ Sokol/Post |
| Nationalmannschaft | |
| 2021–2023 | Jugendnationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2022 – Österreichische Vizemeisterin und Pokalsiegerin 2025 – Österreichische Meisterin und Pokalsiegerin | |
| Beachvolleyball | |
| Partner | seit 2022 Lilli Hohenauer 2024 Franziska Friedl |
| Verein | Sokol V |
| Nationale Rangliste | Position 3[1] |
| Weltrangliste | Position 78[2] |
| Erfolge | |
| 2022 – U18-Vizeeuropameisterin 2023 – U18-Vizeeuropameisterin 2024 – U18-Europameisterin 2024 – Dritte U20-EM 2024 – Österreichische Meisterin 2025 – Siegerin MEVZA Zonal Tour Innsbruck 2025 – Siegerin FIVB Futures Leuven 2025 – Dritte U20-EM 2025 – Österreichische Vizemeisterin | |
| Stand: 23. September 2025 | |
Karriere
Karriere Halle
Die damals Vierzehnjährige wurde als jüngste Spielerin aller Zeiten 2022 österreichische Vizemeisterin.[3] In der gleichen Saison wurde ihr Verein VB NÖ Sokol/Post Pokalsieger der Alpenrepublik. War die Außenangreiferin in der Folge nur im Jugendnationalteam aktiv, stand sie in der Spielzeit 2023/24 wieder im Kader des Sportclubs aus Schwechat. Heraus sprang der dritte Platz in der Meisterschaft und die Viertelfinalteilnahme im Pokal. Ein Jahr später war das Double die Belohnung für die sportlichen Leistungen.[4][5]
Karriere Beach
Jugend und Junioren
Waren 2022 und 2023 die Finalgegnerinnen noch zu stark für das Duo Lia Berger / Lilli Hohenauer, gewannen die Österreicherinnen im folgenden Jahr die Europameisterschaft der unter Achtzehnjährigen nach ihrem Endspielsieg über die Eidgenossinnen Linda Abbuhl und Livia Stolz. Nicht ganz so gut lief es in der nächsthöheren Altersklasse, doch nach einem vierten Rang 2023 wurde das Beachpaar in den folgenden beiden Spielzeiten mit Bronze belohnt. Weitere gute Leistungen gelangen mit dem Erreichen der Achtelfinals der U19-Weltmeisterschaften 2022 und 2024 sowie der Teilnahme an der Runde der besten Acht bei den kontinentalen Titelkämpfen der unter Zweiundzwanzigjährigen in der nächsten Saison.
Erwachsene
Nach einigen vorderen Plätzen bei nationalen Turnieren in den Jahren 2022 und 2023 stand das junge Beachpaar am 3. September auch zum ersten Mal bei einer Landesmeisterschaft auf dem Stockerl. Noch erwiesen sich die Klinger Schwestern Dorina und Ronja in der Vorschlussrunde als zu stark, doch im kleinen Finale behielten die Jungspunde mit 21:19 und 21:16 über Eva Freiberger / Stephanie Wiesmeyr die Oberhand. Hohenauer / Berger sicherten sich auch den ersten win2day BV TOUR PRO-Gesamtsieg.[6] Im August der folgenden Saison war es dann soweit: Die in der Landeshauptstadt geborene Sportlerin und die aus der Wiener Neustadt stammende Athletin sicherten sich ihren ersten nationalen Titel im Sand. Im Endspiel mussten Katharina Holzer und Magdalena Rabitsch nach der 18:21 und 16:21 Niederlage die Überlegenheit ihrer Gegnerinnen anerkennen.[7] Ab September war Berger mit Franziska Friedl bei der Beachserie der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) unterwegs. Nach dem dritten Rang beim Futures in Balıkesir nahmen beide auch an den Challengers in Haikou und Chennai teil. War die zweite Runde der Vorausscheidung in China die Endstation für das Duo, folgte in Indien der Einzug in den Hauptwettbewerb nach Siegen in der Qualifikation über ein japanisches Beachpaar und über Paula Schürholz und Janne Uhl.
2025 kam es zu den ersten internationalen Siegen im Erwachsenenbereich von Lia Berger und Lilli Hohenauer. Beim MEVZA Zonal Tour Event in Innsbruck und beim Futures in Leuven standen die Österreicherinnen auf der obersten Stufe des Podests. Bei der Staatsmeisterschaft erreichten sie zum zweiten Mal das Endspiel. Wie schon 2023 waren auch diesmal die Klingers nicht zu bezwingen.[8]
Auszeichnungen
- 2021: Beste Aufschlägerin der European Championship Qualification U16
- 2023: Topscorerin und beste Annahmespielerin der MEVZA Qualification U17
Privates
Der Bruder der Athletin heißt Tim, wurde wie seine Schwester Underage-Europameister und auch österreichischer Meister im Sand. Die Mutter der beiden ist die ehemaligen Basketball-Nationalspielerin Katja Berger (geborene Tutschek). Der Vater der Geschwister Nik Berger wurde mehrfacher österreichischer Meister in der Halle und im Sand. 2003 gewann er die Beachvolleyball-Europameisterschaft.[3]