Lilibet Foster

amerikanische Filmregisseurin und Filmproduzentin From Wikipedia, the free encyclopedia

Lilibet Foster (* auf Saint Thomas, Amerikanische Jungferninseln) ist eine US-amerikanische Film- und Fernsehproduzentin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Gemeinsam mit Paola di Florio wurde sie für die Oscarverleihung 2000 für Speaking in Strings für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

Leben

Lilibet Foster wurde als Tochter des Immobilienunternehmers und Segelsportlers John Foster und der Geschäftsfrau und Aktivistin Claire Foster geboren. Sie wuchs auf Saint Thomas auf und besuchte zunächst eine Montissori-Schule. Für die High School ging sie nach Connecticut und besuchte dort die Kent School. Sie studierte an der Duke University.[1]

Für die Regisseurin Danielle Gardner produzierte sie den Dokumentarfilm Soul in the Hole über Basketballspieler in Bedford–Stuyvesant in Brooklyn.[2] Der Film folgt der lokalen Basketballmannschaft Kenny’s Kings in der Spielzeit 1993.[3] Bei den Independent Spirit Awards 1998 wurde der Film mit dem Truer Than Fiction Award für Dokumentationen ausgezeichnet.[4] Sie produzierte gemeinsam mit der Regisseurin Paola di Florio den 1999 erschienenen Dokumentarfilm Speaking in Strings über die Musikerin Nadja Salerno-Sonnenberg.[5] Zusammen mit di Florio wurde sie zur 72. Oscarverleihung für den Film für den Dokumentarfilm-Oscar nominiert.[6] Bei dem 2000 ausgestrahlten Fernsehfilm Remembering Marshall: Thirty Years Later verfasste sie das Drehbuch, führte Regie und war Produzentin. Der Film befasste sich mit dem Flugzeugabsturz am 14. November 1970, bei dem Spieler, Trainer und Förderer der American-Football-Mannschaft der Marshall University starben.[7] Auch bei der 2001 ausgestrahlten Dokumentation Operation Fine Girl: Rape Used as a Weapon of War in Sierra Leone war sie Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin.[8] Bei dem 2004 beim Tribeca Film Festival uraufgeführten Dokumentarfilm Brotherhood befasste sie sich mit Feuerwehrleuten des New York Fire Department nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bei denen auch Foster einen Bekannten verloren hatte.[9] Bei Be Here Now begleitete sie Andy Whitfield bei dessen erfolglosen Kampf mit einem Non-Hodgkin-Lymphom.[10] Bei der Uraufführung beim Los Angeles Film Festival im Juni 2015 gewann sie für diese Dokumentation den Publikumspreis.[11]

Sie trat schließlich in das Immobilienunternehmen ihrer Familie ein.[12]

Einzelnachweise

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