Lilli Hohenauer
österreichische Beachvolleyball- und Volleyballspielerin
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Lilli Hohenauer (* 9. Februar 2007 in Wiener Neustadt) ist eine österreichische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin. Sie wurde 2024 Landesmeisterin im Sand.
| Lilli Hohenauer | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 9. Februar 2007 |
| Geburtsort | Wiener Neustadt, Österreich |
| Größe | 1,78 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2021–2024 | UNIONVolleys Bisamberg/Hollabrunn |
| Nationalmannschaft | |
| 2021–2023 | Jugendnationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2022 – Österreichische Vizemeisterin und Pokalsiegerin 2025 – Österreichische Meisterin und Pokalsiegerin | |
| Beachvolleyball | |
| Partner | seit 2022 Lia Berger |
| Verein | Sokol V |
| Nationale Rangliste | Position 4[1] |
| Weltrangliste | Position 78[2] |
| Erfolge | |
| 2022 – U18-Vizeeuropameisterin 2023 – U18-Vizeeuropameisterin 2024 – U18-Europameisterin 2024 – Dritte U20-EM 2024 – Österreichische Meisterin 2025 – Siegerin MEVZA Zonal Tour Innsbruck 2025 – Siegerin FIVB Futures Leuven 2025 – Dritte U20-EM 2025 – Österreichische Vizemeisterin | |
| Stand: 23. September 2025 | |
Karriere
Karriere Halle
Die gebürtige Niederösterreicherin stand von 2021 bis 2024 im Kader von UNIONVolleys Bisamberg/Hollabrunn. Der Verein wurde 2022 Zehnter in der österreichischen ersten Liga, verbesserte sich eine Saison später auf den achten Platz und erreichte 2024 das Pokalachtelfinale und den neunten Rang in der Meisterschaft. In dieser Spielzeit wurde die Außenangreiferin als beste Scorerin der Liga ausgezeichnet. Von 2021 bis 2023 war sie sie außerdem in der österreichischen Jugendnationalmannschaft aktiv. Im Anschluss an ihre Zeit beim Verein aus dem flächengrößten und zweitbevölkerungsreichsten Bundesland konzentrierte sie sich auf ihre Beachkarriere.[3][4]
Karriere Beach
Jugend und Junioren
Waren 2022 und 2023 die Finalgegnerinnen noch zu stark für das Duo Lia Berger / Lilli Hohenauer, gewannen die Österreicherinnen im folgenden Jahr die Europameisterschaft der unter Achtzehnjährigen nach ihrem Endspielsieg über die Eidgenossinnen Linda Abbuhl und Livia Stolz. Nicht ganz so gut lief es in der nächsthöheren Altersklasse, doch nach einem vierten Rang 2023 wurde das Beachpaar in den folgenden beiden Spielzeiten mit Bronze belohnt. Weitere gute Leistungen gelangen mit dem Erreichen der Achtelfinals der U19-Weltmeisterschaften 2022 und 2024 sowie der Teilnahme an der Runde der besten Acht bei den kontinentalen Titelkämpfen der unter Zweiundzwanzigjährigen in der nächsten Saison.
Erwachsene
Nach einigen vorderen Plätzen bei nationalen Turnieren in den Jahren 2022 und 2023 stand das junge Beachpaar am 3. September auch zum ersten Mal bei einer Landesmeisterschaft auf dem Stockerl. Noch erwiesen sich die Klinger Schwestern Dorina und Ronja in der Vorschlussrunde als zu stark, doch im kleinen Finale behielten die Jungspunde mit 21:19 und 21:16 über Eva Freiberger / Stephanie Wiesmeyr die Oberhand. Hohenauer / Berger sicherten sich auch den ersten win2day BV TOUR PRO-Gesamtsieg.[5] Im August der folgenden Saison war es dann soweit: Die in der Landeshauptstadt geborene Sportlerin und die aus der Wiener Neustadt stammende Athletin sicherten sich ihren ersten nationalen Titel im Sand. Im Endspiel mussten Katharina Holzer und Magdalena Rabitsch nach der 18:21 und 16:21 Niederlage die Überlegenheit ihrer Gegnerinnen anerkennen.[6]
2025 kam es zu den ersten internationalen Siegen im Erwachsenenbereich von Lia Berger und Lilli Hohenauer. Beim MEVZA Zonal Tour Event in Innsbruck und beim Futures in Leuven standen die Österreicherinnen auf der obersten Stufe des Podests. Bei der Staatsmeisterschaft erreichten sie zum zweiten Mal das Endspiel. Wie schon 2023 waren auch diesmal die Klingers nicht zu bezwingen.[7]
Auszeichnungen
- 2024: Topscorerin der Austrian Volley League Women[4]
Privates
Die ältere Schwester der Athletin ist die österreichische Nationalspielerin Emma Hohenauer, die mit ihr in der Saison 2021/22 im gleichen Sportclub spielte und anschließend zu Oberbank Steelvolleys ASKÖ Linz Steg wechselte und mit diesem Volleyballverein 2023 Meisterin und Pokalsiegerin wurde.[8] Im Sand ist sie Partnerin von Anna Hammarberg, der Schwester von Timo Hammarberg.[9]