Lisa Friedberger

deutsche Handballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Lisa Friedberger (* 23. Februar 1997 in Heidelberg[1]) ist eine deutsche Handballspielerin, die für den deutschen Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach aufläuft.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereinsinformationen ...
Lisa Friedberger

Lisa Friedberger (2023)
Spielerinformationen
Geburtstag 23. Februar 1997 (29 Jahre)
Geburtsort Heidelberg, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscheDeutschland deutsch
Körpergröße 1,74 m
Spielposition Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein HSG Bensheim/Auerbach
Trikotnummer 17
Vertrag bis 30. Juni 2026
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–2011 DeutschlandDeutschland SG Nußloch
2011–2014 DeutschlandDeutschland TSG Ketsch
2014– DeutschlandDeutschland HSG Bensheim/Auerbach
Stand: 21. März 2021
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Karriere

Im Verein

Friedberger begann das Handballspielen im Alter von neun Jahren bei der SG Nußloch.[2] Mit der C-Jugend von Nußloch gewann sie die badische Meisterschaft. Ab dem Jahr 2011 lief die Rückraumspielerin für die TSG Ketsch auf.[3] Mit der Ketscher B-Jugend gewann sie 2013 die deutsche Meisterschaft.[2]

Friedberger schloss sich im Jahr 2014 der HSG Bensheim/Auerbach an.[2] In ihrer ersten Zweitligasaison warf sie fünf Tore.[4] Anfangs lief sie in Bensheim noch zusätzlich mit der A-Jugend in der A-Jugendbundesliga auf. Bei der deutschen A-Jugend-Meisterschaft 2016 belegte sie mit Bensheim den dritten Platz und wurde zusätzlich zur besten Abwehrspielerin beim Final Four gewählt.[5][6] Im Jahr 2017 gewann sie mit der Damenmannschaft von Bensheim die Zweitligameisterschaft und stieg in die Bundesliga auf.[7] In der Aufstiegssaison erzielte sie 87 Treffer.[8]

In Auswahlmannschaften

Friedberger lief für die Landesauswahl des Badischen Handball-Verbandes auf. Bei der Leistungssportsichtung des Deutschen Handballbundes wurde sie im Jahr 2011 in das All-Star-Team berufen.[9] Friedberger nahm zwei Mal mit der badischen Auswahl am DHB-Länderpokal teil, bei dem sie 2012 den ersten Platz sowie 2013 den zweiten Platz belegte.[1][10]

Friedberger gehörte dem Kader der deutschen Jugend- und Juniorinnennationalmannschaft an. Im Jahr 2013 nahm sie an der U-17-Europameisterschaft teil. Nach einer Verletzung im letzten Vorrundenspiel konnte sie nicht mehr ins Turniergeschehen eingreifen.[11] Im darauffolgenden Jahr gewann sie bei der U-18-Weltmeisterschaft die Silbermedaille.[12] Friedberger erzielte 18 Treffer im Turnierverlauf.[13] 2015 gehörte sie anfangs nicht dem deutschen Aufgebot bei der U-19-Europameisterschaft an. Nachdem sich während der Vorrunde Alicia Stolle verletzt hatte, wurde Friedberger nachnominiert.[14] Mit Deutschland schloss sie das Turnier auf dem fünften Platz ab.[15]

Lisa Friedberger wurde im Herbst 2021 erstmals in den erweiterten Kader der deutschen A-Nationalmannschaft berufen.[16]

Commons: Lisa Friedberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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