Lisa Kosok
deutsche Historikerin und Museumsleiterin
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Leben
Lisa Kosok studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 1989 bei Hans Mommsen über Freizeitkultur im Ruhrgebiet. Für ihre Promotion erhielt sie ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung.[1] Nach Tätigkeiten im Ruhr Museum in Essen wurde sie 1993 als stellvertretende Direktorin und Sammlungsleiterin ans Hamburger Museum der Arbeit berufen, dessen Leitung sie im Jahr 2004 übernahm.
Am 1. Juli 2008 trat sie als Nachfolgerin von Gisela Jaacks das Amt der wissenschaftlichen Direktorin im Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) an. Zugleich wurde ihr die kommissarische Leitung der seinerzeit neu gegründeten Stiftung Historische Museen Hamburg übertragen, in der die vier stadt- und kulturhistorischen Museen der Hansestadt (neben dem MHG auch das Altonaer Museum, Helms Museum, Museum der Arbeit) zusammengefasst sind. Vom 1. April bis Mitte Oktober 2015 war Lisa Kosok Direktorin des Europäischen Hansemuseums in Lübeck.[2][3] Seit dem 1. Juli 2016 ist sie Professorin für Kulturerbe und Museumswissenschaften an der HafenCity Universität Hamburg.[4]
Kosok hat zahlreiche Ausstellungen und Forschungsprojekte in den Bereichen Freizeit- und Populärkultur, Fotografie, Industrie- und Stadtgeschichte betreut.
Sie hat einen Sohn.[5] Lisa Kosok war Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung.[6]
Weblinks
- Literatur von und über Lisa Kosok im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Lisa Kosok wird Leiterin des Museums für Hamburgische Geschichte. Hamburger Abendblatt, 30. April 2008, abgerufen am 15. März 2015.
- Lebenslauf. Hamburger Abendblatt, 14. Juni 2008, abgerufen am 15. März 2015.