Lisa Schubert

deutsche Politikerin (MdB seit 2025, Die Linke) From Wikipedia, the free encyclopedia

Lisa „Lizzy“ Schubert (* 6. September 2002 in Germersheim) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke). Sie ist seit 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages und die jüngste Abgeordnete des Parlaments.

Leben

Seit 2022 studiert Schubert Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Dort ist sie Mitglied des Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverbands. Sie identifiziert sich als nichtbinär und lebt im Düsseldorfer Stadtteil Friedrichstadt.[1]

Seit 2023 ist Schubert Mitglied der Partei Die Linke. Bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte sie im Bundestagswahlkreis Düsseldorf II und auf Platz 14 der Landesliste der Linken, zog aber vorerst nicht in das Parlament ein. Am 1. August 2025 rückte sie für Uwe Foullong in den Deutschen Bundestag nach.[2][3] Sie ist die jüngste Abgeordnete der 21. Wahlperiode und die erste offen nichtbinäre Abgeordnete in der Geschichte des Deutschen Bundestages.[4][5] Schubert ist ordentliches Mitglied des Finanzausschusses sowie stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.[6]

Politische Positionen

Schubert bezeichnete das Vorgehen Israels im Krieg in Israel und Gaza seit 2023 als Genozid. Laut eigener Aussage vertritt sie queerfeministische und antimilitaristische Positionen.[7] Am 25. September 2025 wurde Schubert gemeinsam mit den Linken-Abgeordneten Vinzenz Glaser, Cansin Köktürk und Charlotte Neuhäuser aus dem Saal des Bundestages verwiesen, als sie gemeinsam die Flagge Palästinas hochhielten.[8][9]

Einzelnachweise

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