Listenberg

Gemeindeteil der Gemeinde Ködnitz in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Listenberg (oberfränkisch: Lisdn-bärch[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ködnitz im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Listenberg liegt in der Gemarkung Ködnitz.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Ködnitz ...
Listenberg
Gemeinde Ködnitz
Koordinaten: 50° 5′ N, 11° 31′ O
Höhe: 435 m ü. NHN
Einwohner: 7 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95361
Vorwahl: 09221
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Geographie

Der Weiler liegt auf dem Rangen, einem Höhenzug des Obermainischen Hügellandes. Im Osten fällt das Gelände ins Tal des Mühlgrabens ab. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße KU 10 (0,7 km südwestlich) bzw. nach Ködnitz (0,9 km nordöstlich). Auf dem Weg nach Ködnitz gibt es einen Baum, der als Naturdenkmal geschützt ist.[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1398 als „Liebstemberg“ erstmals urkundlich erwähnt. 1404 wurde der Ort erstmals „Liestenberg“ genannt. Die ursprüngliche Form wurde 1531 letztmals bezeugt. Das Bestimmungswort ist das Adjektiv lieb. Eine solche Umschreibung eines Berges ist nicht ungewöhnlich (vgl. Gutenberg, Schönenberg).[6]

Listenberg gehörte zur Realgemeinde Ködnitz. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Listenberg aus 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (1 Hof) und Stiftskastenamt Himmelkron (1 Halbhof).[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Listenberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Tennach und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. 1818 wurde der Gemeindesitz nach Ködnitz verlegt und die Gemeinde dementsprechend umbenannt.[8][9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 1317252219152112127
Häuser[10] 2224233
Quelle [8][11][12][13][14][15][16][17][18][1]
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Religion

Listenberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes (Trebgast) gepfarrt.[7][17]

Literatur

Fußnoten

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