Literaturpreis Alpha

Literaturpreis der Casinos Austria und der Büchereien Wien From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Literaturpreis Alpha war ein österreichischer Literaturpreis, der 2010 von Casinos Austria, auf Initiative vom damaligen Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher gemeinsam mit den Büchereien Wien, ins Leben gerufen wurde. Ziel des Preises war es, österreichischer Nachwuchsliteratur eine Bühne zu bieten. Das Preisgeld betrug 10.000 Euro. Der Preis wurde von 2010 bis 2019 einmal jährlich im Herbst im Rahmen einer Gala vergeben. Er diente als Inspiration für den Österreichischen Buchpreis. Mit dessen Einführung wurde der "Alpha" langsam obsolet und nach zehnjährigem Bestehen eingestellt.

Der Alpha Literaturpreis 2012

Gefördert wurden mit dem Literaturpreis heimische Autorinnen sowie Autoren, die in Österreich leben oder deren Werke in einem österreichischen Verlag erschienen sind. Das eingereichte Buch musste bis zum Ende der Einreichfrist (im Mai) in deutscher Sprache erschienen sein. Zudem durfte der oder die betreffende Autorin bisher erst maximal drei Werke, einschließlich des eingereichten, veröffentlicht haben, wobei Anthologie-Beiträge nicht mitzählten. Das Alter der Einreichenden spielte keine Rolle.

Die zahlreichen Preisträgerinnen und Finalistinnen zählen heute großteils zu den anerkanntesten Literaturschaffenden des Landes.

Preisträger

Jury

Eine Vorjury der Büchereien Wien unter der Leitung des Leiters der Hauptbücherei Christian Jahl, des Schriftstellers und Bibliothekars Rudolf Kraus und des Bibliothekars und Lektors Thomas Geldner hat gemeinsam aus allen eingereichten Werken eine Shortlist von insgesamt 9 Büchern erstellt, aus denen zumeist die Preisträgerin ermittelt wurde.

Eine Fachjury unter der Leitung des Schriftstellers und Kinderpsychiaters Paulus Hochgatterer, der Literaturjournalistin Gabriele Madeja, Autor und Musiker Ernst Molden sowie Christian Jahl eruierte die Preistragenden.

Bis 2013 hatte Schriftsteller Josef Haslinger den Jury-Vorsitz inne. Autorin und Bibliothekarin Claudia Bitter war bis 2014 in der Vorjury. Falter Kulturredakteur Klaus Nüchtern war bis 2014 in der Fach-Jury.

Einzelnachweise

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