Liv Migdal

deutsche Violinistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Liv Migdal (* 1988 in Herne) ist eine deutsche Violinistin.

Leben

Liv Migdal ist eine Tochter des Klavierprofessors Marian Migdal und begann mit dem dritten Lebensjahr Geige zu spielen. Die ältere Schwester ist die Schauspielerin Nadia Migdal. Liv Migdal ging in Bochum zur Schule und war Schülerin von Christiane Hutcap an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2001 wurde sie Stipendiatin der Horst Rahe-Stiftung. 2009 wurde sie in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen, im selben Jahr Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“.

Sie konzertierte in Schweden, Italien, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Polen und Israel und spielte als Solistin mit der Neuen Westfälischen Philharmonie, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Eskilstuna-Symphonie-Orchester, der Norddeutschen Philharmonie, dem Folkwang-Kammerorchester, den Bochumer Symphonikern, der Robert-Schumann-Philharmonie, der KlassikPhilharmonie Hamburg u. a. 2016 spielte sie in der Berliner Philharmonie, 2026 in der Villa Papendorf bei Rostock.[1]

Auszeichnungen

Im Jahre 2005 erhielt Migdal in Italien den Preis Premio Utopia Napoli. Die Preisträgerin des 1. Internationalen Hindemith Wettbewerbs in Berlin spielte 2008 und 2009 in der Laeiszhalle Hamburg die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Mendelssohn. Anfang 2010 errang Liv Migdal den 1. Preis beim internationalen Streicherwettbewerb der Yamaha Music Foundation of Europe. Kurz darauf gewann sie den Förderpreis Musik 2010 der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit und erhielt eine Sonderprämie beim Alois-Kottmann-Preis in Frankfurt am Main.

Diskografie

  • Liv & Marian Migdal – Beethoven, Debussy, Strauss (2013)
  • Liv & Marian Migdal – Józef und Henryk Wieniawski (2015)
  • Liv Migdal & Deutsches Kammerorchester Berlin – 8 Jahreszeiten (2016)
  • Liv Migdal: Refuge – Bach, Ben-Haim, Bartók (2019)
  • Liv Migdal & Staatskapelle Weimar - Paul Ben-Haim (2024)
  • Liv Migdal bei Discogs
  • Christiane Hutcap: www.hutcap.de. Archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 30. Januar 2026.
  • Liv Migdal – Violine. 31. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026.

Einzelbelege

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