Lombia

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Lombia ist eine französische Gemeinde mit 206 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Pau und zum Kanton Pays de Morlaàs et du Montanérès (bis 2015: Kanton Morlaàs).

Schnelle Fakten
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Die Einwohner werden Lombianais und Lombianaises genannt.[1]

Geographie

Lombia liegt ca. 25 km östlich von Pau in der historischen Provinz Béarn am östlichen Rand des Départements und grenzt an einer Enklave des benachbarten Départements Hautes-Pyrénées.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

Lespourcy Sedze-Maubecq Bédeille
Urost
Sedzère
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Séron (Hautes-Pyrénées)
Arrien Eslourenties-Daban
Saubole

Lombia liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour. Einer seiner Nebenflüsse, der Lées, hier auch Le Grand Lées genannt, strömt an der östlichen Gemeindegrenze entlang. Seine Nebenflüsse, der Hourquet und der Petit Lées, an seinem Oberlauf auch Ruisseau de Laherrusse genannt, bewässern das Gebiet der Gemeinde ebenso wie der Arriutort, ein Nebenfluss des gleichnamigen Lées.[2]

Geschichte

Lombia war im Mittelalter eine eher bescheidene Grundherrschaft in einer waldreichen Umgebung, die dem Vicomte von Béarn unterstand. Der Name hat seinen Ursprung in der geografischen Lage und bedeutet „Ulmenwald“. Bei der Volkszählung im Béarn im Jahr 1385 wurden zehn Haushalte gezählt und vermerkt, dass der Ort zur Bailliage von Montaner gehörte. Zudem besaß das Dorf ein Laienkloster, Mitglied der Komturei des Malteserordens von Caubin und Morlaàs. Die Gemeinde war bekannt für seine Wunderquelle la houn de la Pitangue oder auch la houn de Sen Yan genannt, die für die Heilung von Augenkrankheiten geholfen haben soll, ihre Wirkung sich aber einer Legende nach abschwächte, nachdem eine Rauferei unter den Pilgern stattfand.[1][3]

Toponyme und Erwähnungen von Lombia waren:

Einwohnerentwicklung

Nach Höchstständen von rund 400 Einwohnern in der Mitte des 19. Jahrhunderts fiel die Einwohnerzahl bei kurzzeitigen Phasen der Erholung bis zur Jahrtausendwende auf rund 160 Einwohnern zurück, bis ein moderates Wachstum der Gemeinde auf über 200 Einwohner einsetzte.

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner196182173176167163182200206
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EinwohnerJahr1502002503003504004501750180018501900195020002050Lombia
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 2006,[5] INSEE ab 2009[6]

Städtepartnerschaften

Lombia unterhält seit 1999 eine Städtepartnerschaft mit:

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Landwirtschaft ist traditionell der wichtige Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Verbreitet wird seit jeher Flachs angebaut.[1]

Landwir...IndustrieBaugewerbeHandel ...Öffentliche Verwaltung...Landwirtschaft Forstwirtschaft FischereiIndustrieBaugewerbeHandel Transport sonstige DienstleistungenÖffentliche Verwaltung Lehre Gesundheit Sozialwesen
Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[10]
Gesamt = 31

Verkehr

Lombia ist erreichbar über die Routes départementales 62, 86, 145 und 486.

Commons: Lombia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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