Lorenzo Buffon

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Lorenzo Buffon (* 19. Dezember 1929 in Majano, Friaul-Julisch Venetien; † 25. November 2025[1] in Latisana[2]) war ein italienischer Fußballspieler, er spielte auf der Position des Torwarts.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Lorenzo Buffon
Lorenzo Buffon 1958 mit Edy Campagnoli
Unterschrift Lorenzo Buffon
Personalia
Geburtstag 19. Dezember 1929
Geburtsort Majano, Italien
Sterbedatum 25. November 2025
Sterbeort Latisana, Italien
Größe 181 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
Calcio Portogruaro Summaga
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1948–1949 Calcio Portogruaro Summaga 34 (0)
1949–1959 AC Mailand 277 (0)
1959–1960 CFC Genua 20 (0)
1960–1963 Inter Mailand 79 (0)
1963–1964 AC Florenz 1 (0)
1964–1965 AC Ivrea 11 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1958–1962 Italien 15 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Buffon gehörte in den 1950er-Jahren und Anfang der 1960er-Jahre zu den stärksten Torhütern Italiens. Er kam bei 15 Partien der italienischen Nationalelf zum Einsatz, unter anderem bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile. Bekannt war er auch für seine Rivalität mit Giorgio Ghezzi, einem anderen Toptorwart dieser Zeit.

Vereinskarriere

Buffon startete seine Karriere in jugendlichem Alter bei der AC Mailand. Hier wurde er schnell zum Stammtorhüter und gewann bereits in seiner zweiten Saison, 1950/51, unter Lajos Czeizler den Scudetto. In der Folge stand er im Tor des Grande Milan in den 1950er Jahren, in dem die drei schwedischen Ausnahmekönner Gunnar Gren, Gunnar Nordahl und Nils Liedholm zu den Leistungsträgern zählten. Dieses Trio erlangte in der Folge unter dem Namen Gre-No-Li Berühmtheit. Milan gewann die italienische Meisterschaft in den Saisons 1954/55, 1956/57 und 1958/59. Ab der Saison 1956/57 war Buffon nicht mehr die unbestrittene Nummer 1 im Tor der Mailänder. Aufgrund von Formschwankungen kam der Ersatztorhüter Narciso Soldan fast ebenso häufig zum Einsatz wie Buffon. Zur Saison 1959/60 wechselte Buffon zum CFC Genua. Diese Saison verlief nicht erfolgreich, denn am Ende belegten die Genuesen den 18. und damit letzten Platz in der Serie A, wodurch der Verein in die Serie B abstieg. Buffon kehrte deshalb in der folgenden Saison nach Mailand zurück, diesmal zu Inter Mailand, wo er anschließend während drei Saisons das Tor hütete. Zur Saison 1963/64 wechselte Buffon zur AC Florenz, wo er hinter Enrico Albertosi Ersatztorwart war und nur zu einem einzigen Einsatz kam, ehe er am Ende der Saison seine Karriere beendete.

Nationalmannschaft

Am 9. November 1958 wurde Buffon unter Giuseppe Viani erstmals für ein Spiel der Squadra Azzurra aufgeboten, in diesem Spiel trennten sich Italien und Frankreich (mit Just Fontaine) mit 2:2. Buffon behauptete sich in der Folge als Stammtorhüter der Azzurri, zudem war er lange Zeit der Kapitän des Nationalteams. Er hütete auch beim WM-Qualifikationsspiel am 15. Oktober 1961 gegen Israel (2:2) das Tor der italienischen Auswahl. Seine Karriere erlebte einen herben Rückschlag bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile. Buffon hütete in den Gruppenspielen gegen Deutschland (0:0) und die Schweiz (3:0) das Tor und wurde am 2. Juni in der „Schlacht von Santiago“ gegen WM-Gastgeber Chile von Carlo Mattrel vertreten. Der dritte Torhüter, Enrico Albertosi, blieb in den WM-Tagen in Südamerika ohne Einsatz. Nach der enttäuschenden WM verlor Buffon seinen Platz in der Stammformation der Nationalelf und in der Folge kam er auch bei Inter seltener zum Einsatz.

Nationalteam Italiens:

  • Debüt: 9. November 1958 Italien – Frankreich 2:2
  • Abschied: 7. Juni 1962 Italien – Schweiz 3:0
  • Statistik: 15 Länderspiele (WM-Spiele: 2 Spiele)

Erfolge

Privates

Die Volleyballerinnen Veronica und Guendalina Buffon sowie der Fußballtorhüter Gianluigi Buffon sind Enkel eines Cousins von Lorenzo Buffon.

Commons: Lorenzo Buffon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Lorenzo Buffon in der Datenbank von EU-Football.info (englisch)
  • Lorenzo Buffon in der Datenbank von kicker.de
  • Lorenzo Buffon in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
  • Lorenzo Buffon (Spielerprofil) in der Datenbank von transfermarkt.de
  • Lorenzo Buffon (Trainerprofil) in der Datenbank von transfermarkt.de
  • Lorenzo Buffon in der Datenbank von weltfussball.de
  • Nazionale in cifre – Convocazioni e presenze in campo: Buffon Lorenzo. In: figc.it. Archiviert vom Original am 6. Juli 2018; (italienisch).
  • Peter Ahrens: Nachruf auf Torwartlegende Lorenzo Buffon: Hauptdarsteller in Italiens Seifenoper. In: spiegel.de. 25. November 2025;.

Einzelnachweise

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