Lothar Matthes

deutscher Wasserspringer From Wikipedia, the free encyclopedia

Lothar Matthes (* 23. Juli 1947 in Kragen; † 31. Juli 2025[1] in Dresden) war ein deutscher Wasserspringer, der für die DDR startete.

Lothar Matthes, DDR-Meister im Turmspringen 1966

Frühe Jahre und sportlicher Werdegang

Seine sportliche Karriere begann im Jahr 1962. Mit dem Besuch der Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Chemnitz stellten sich sportliche Erfolge auf Bezirks- und Landesebene ein. Im Jahr 1965 wechselte Lothar Matthes nach Dresden zum SC Einheit Dresden. Hier wurde in Zusammenarbeit mit seinem Trainer, seinem Bruder Hans Matthes, der Grundstein zahlreicher Erfolge im Wasserspringen gelegt. Schon früh fand eine Spezialisierung auf das Turmspringen vom 10-m-Turm statt.

Sportliche Erfolge

  • 1965
    • 3. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Turmspringen (10 m)
  • 1966
    • 1. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Turmspringen (10 m)
  • 1967
    • 2. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Kunstspringen (3 m) und 3. Platz im Kunstspringen (1 m)
    • 2. Platz im Europapokal (Helsinki) im Turmspringen (10 m)
  • 1968
    • 1. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Kunstspringen (3 m) und im Turmspringen (10 m)
    • 6. Platz bei den Olympischen Sommerspielen in Mexiko-Stadt im Turmspringen (10 m) mit 141,75 Punkten
  • 1969
    • 1. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Turmspringen (10 m)
  • 1970
    • 2. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Kunstspringen (3 m) und 3. Platz im Turmspringen (10 m)
    • 1. Platz bei den Europameisterschaften in Barcelona im Turmspringen (10 m) mit 454,75 Punkten
  • 1971
    • 1. Platz bei den DDR-Meisterschaften im Turmspringen (10 m)
  • 1972

Karriereende und Privatleben

Im Jahr 1973 beendete er seine sportliche Laufbahn. Er lebte im Ruhestand in Dresden, war verheiratet und hatte drei Kinder.

Commons: Lothar Matthes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI