Louise Marezoll
deutsche Autorin
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Caroline Louise Friederike Marezoll (* 11. November 1792 in Göttingen;[1] getauft 18. November;[2] † 8. November 1867 in Jena) war Schriftstellerin, übersetzte viele englische Frauenromane ins Deutsche und gab 1838 bis 1841 eine Zeitschrift „für und von Frauen“ heraus.


Familie
Louise Marezolls Mutter Dorothea Philippine Caroline Marezoll geb. Meyenberg war die Tochter des Oberkommissars und Bürgermeisters Georg Philipp Meyenberg (1732–1791) in Göttingen[3] und seiner Ehefrau Justine Margarethe Meyenberg geb. Schweinitz († 29. September 1822[4]).
Louises Vater Johann Gottlob Marezoll (1761–1828) war Universitätstheologe in Göttingen und ein hochgeschätzter Kanzelredner. Die Ehe mit Caroline Meyenberg wurde am 5. Oktober 1790 geschlossen.[2] In der Ehe wurden fünf überlebende Kinder geboren:
- Julie
- Louise
- Theodor (* Februar 1794 in Göttingen), wurde Universitätsjurist in Gießen und Leipzig, im Ruhestand Domherr, verehelichte sich 1819 mit Caroline Krauß; zu ihren Kindern gehörten:
- Therese Marezoll (* 1820; † 1896) verehelichte sich 1855 mit dem Botaniker Matthias Jacob Schleiden.
- Julie Caroline Marezoll (* 1823; † 1890) verehelichte sich 1850 mit dem Lehrer Paul Möbius.
- Caroline („Lina“) Marezoll (* 1832; † 1910) verehelichte sich 1872 mit dem Kolonisator Albrecht Sellin in Brasilien.[5]
- Emilie
- Mathilde
Über die jüngeren Schwestern ist nichts bekannt. Julie lebte mit Louise zusammen;[6] bei Louises Tod im November 1867 gab sie die Todesanzeige auf.[7]
Die Familie zog 1794 von Göttingen nach Kopenhagen; dort war der Vater Hauptpastor der deutschen Gemeinde der Petri-Kirche. 1803 zogen sie nach Jena, wo er Konsistorialrat, Superintendent und Oberpfarrer wurde; diese Position hatte er bis zu seinem Ende inne.[8] Er starb nach langem Leiden Anfang 1828.[9] Die Mutter Caroline war gesellschaftlich aktiv; sie beteiligte sich 1815 an dem Aufbau patriotischer Frauenvereine.[10] Sie starb Anfang 1836 in Jena, „alt 67 Jahr“.[11]
Leben
In ihren Jugendjahren in Jena war Louise zusammen mit ihrer Schwester Julie u. a. mit der späteren Malerin Louise Seidler befreundet. Sie war musikalisch gebildet und „dirigirte in musikalischen Vereinen häufig genug ein ganzes Orchester“.[12]
Bücher
Mitte der 1820er Jahre (also etwa mit Mitte Dreißig) brachte sie unter Pseudonym erstmals eine Übersetzung aus der englischsprachigen Belletristik heraus. Darauf folgten bis in ihr hohes Alter zahlreiche Übersetzungen englischer Frauenromane, immer unter ihrem eigenen Namen. Die Autorinnen – u. a. Catherine Cuthbertson, Maria Edgeworth, Catharine Sedgwick, Mary Martha Sherwood, Catherine Sinclair, Charlotte Mary Yonge – wurden häufig erst durch Marezolls Übersetzung in der deutschen Leserschaft wahrgenommen. Das gilt auch für ihr berühmtes Stolz und Vorurtheil (1830), das ohne Hinweis auf die Autorin Jane Austen herauskam. Ihre Übersetzung wurde als sehr gelungene Adaption für die deutsche Leserschaft empfunden.[13]
Daneben brachte sie drei eigene Bücher mit beachtlich weiter Thematik heraus: ein Kochbuch (1833), eine Reiseerzählung „für die reifere Jugend“ (1837) und eine populäre politische Geschichte der Schweiz (1842).
Zeitschrift
Mit Mitte Vierzig gründete Marezoll die Frauenzeitung. Ein Unterhaltungsblatt für und von Frauen.[14] Zu jener Zeit gab es eine große weibliche Leserschaft, aber dass eine Zeitschrift allein von Frauen gestaltet wurde, war kühn. Der einzige frühere Versuch, Helmina von Chézys Zeitschrift Iduna, Schriften deutscher Frauen, gewidmet den Frauen (1820), erlebte nur zwei Hefte.[15] Marezolls Zeitschrift wurde nach den ersten zwei Jahrgängen von wöchentlicher Auslieferung auf vierteljährliche Lieferung umgestellt, verbunden mit einem neuen Titel: Frauen-Spiegel. Vierteljahrschrift für Frauen. Das schuf besseren Raum für lange Beiträge; Rezensionen und ähnliche Kurzbeiträge gab es kaum noch.
Viele namhafte Autorinnen beteiligten sich, u. a. Annette von Droste-Hülshoff (als Annette Elisabeth v. D… H…), Ida von Düringsfeld (Pseudonym „Thekla“[16]), Agnes Franz, Hedwig Hülle, Lina Reinhardt, Wilhelmine von Sydow, Fanny Tarnow, Amalie von Voigt (als Cäcilie), Amalie Winter; wahrscheinlich auch Charlotte von Ahlefeld (als C. in der Frauenzeitung und/oder als Ernestine im Frauen-Spiegel). Neben belletristischen und allgemein kulturellen Beiträgen gab es Erörterungen über die gesellschaftliche Stellung der Frau[17], über Fragen der Haushaltsführung und der Kindererziehung.
Marezoll schrieb zahlreiche Beiträge zu der Zeitschrift, besonders über sachliche Themen. Sie informierte u. a. über Fröbels sich entwickelnde Erziehungsideen; sie schrieb viele Besprechungen zu Themen aus dem Musikleben und – im Wechsel mit Amalie von Voigt – literarische Rezensionen (über diverse Themenbereiche), manche kurzen Beiträge zum Feuilleton u. ä. auch ohne Namensnennung.
Der Frauen-Spiegel endete mit dem 2. Band von 1841; über die Hintergründe ist nichts bekannt.
Schriften
Bücher
- Die Ansiedler, oder die Quellen des Susquehannah. Roman von Cooper. Aus dem Englischen übersetzt von Juditta. 6 Bändchen. (Reihe Cooperʼs sämmtliche Werke, 13. bis 18. Bändchen.) Sauerländer, Frankfurt am Main 1826–1827.[18] Digitalisat.
- Gönnerschaft. Von Maria Edgeworth. Aus dem Englischen übersetzt von Louise Marezoll. 4 Theile. Sauerländer, Frankfurt am Main 1828. Digitalisate.
- Stolz und Vorurtheil. Ein Roman frei nach dem Englischen von Louise Marezoll. 3 Theile. Hartmann, Leipzig 1830. [Autor: Jane Austen.] 1. Theil, 3. Theil.
- Adelaide oder der Gegenzauber. Frei nach dem Englischen von Louise Marezoll. Drei Theile. Verlags-Comptoir, Braunschweig und Leipzig 1833. [Autor: Catherine Cuthbertson[19]] 1. Theil, 2. Theil, 3. Theil.
- Louise Marezoll: Praktisches Kochbuch für Hausfrauen und solche, die sich zu diesem Stande vorzubereiten wünschen. Mauke, Jena 1834.[20] 2. Ausg. 1838.
- Die drei Könige. Eine Novelle. Dem Englischen nacherzählt von Louise Marezoll. Arnoldʼsche Buchhandlung, Dresden 1835.[21]
- Des Freiherrn von Rheinstein und seiner Kinder lehrreiche und unterhaltende Reisen durch die Rheinlande nach Holland, Belgien, England, Frankreich, Italien und die Schweiz. Ein Bildungs- und Unterhaltungsbuch für die reifere Jugend herausgegeben von Louise Marezoll. Erstes Bändchen. Rheinlande, Holland, Belgien. Voigt, Weimar 1837. Digitalisat.
- Der Mönch von Cimiés. Frei nach dem Englischen der Mistreß Sherwood von Louise Marezoll. Zwei Theile. Enßlin und Laiblin, Reutlingen 1840. Digitalisat.
- Die Nonne. Frei nach dem Englischen der dritten Auflage der Mistreß Sherwood von Louise Marezoll. Zwei Theile. Enßlin und Laiblin, Reutlingen 1840. Digitalisat.
- Roxobel. Von Mrs. Sherwood. Aus dem Englischen übersetzt von Louise Marezoll. Vier Theile. (Reihe Sherwoods ausgewählte Erzählungen. Eingeleitet von Dr. Gustav Plieninger. 1. bis 4. Band.) Belserʼsche Buchhandlung, Stuttgart 1841. Digitalisat.
- Marie und Florence. Eine Erzählung für die Jugend. Nach dem Englischen der Mrss. Anna Fraser Tytler[22] von Louise Marezoll. Müller, Gotha 1842. Digitalisat. 2. Aufl. 1854.
- Geschichte der Schweizer-Revolution (Wilhelm Tell) und der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Bearbeitet von L. Marezoll. (Reihe Wohlfeilste Volks-Bibliothek, 23. Bändchen: Leben Wilhelm Tells.) B. S. Berendsohn, Hamburg 1842. Digitalisat.
- Leonore und Mathilde oder Moderne Bildung. Frei nach dem Englischen der Catharine Sinclair von Louise Marezoll. 3 Bände. Gebhardt und Reisland, Leipzig 1846. 1. Band, 2. Band, 3. Band.
- Redburns erste Reise. Des Schiffsjungen Bekenntnisse und Erinnerungen eines Gentlemans Sohnes im Dienst eines Kauffahrers. Von Herrmann Melville. Aus dem Englischen übertragen von Louise Marezoll. Drei Theile. (Reihe Europäische Bibliothek der neuen belletristischen Literatur […]. IV. Serie, 16. bis 18.) Verlags-Comptoir, Grimma und Leipzig 1851. 2. Theil, 3. Theil.
- Clarence oder Eine Erzählung aus unserer Zeit. Von der Verfasserin von „Hope Leslie“ u. s. w. Aus dem Englischen übersetzt von Louise Marezoll. Drei Theile. Verlags-Comptoir, Grimma und Leipzig 1851. [Autor: Catharine Sedgwick.] Digitalisate.
- Erzählungen zweier alten Herren: Die Tochter des Admirals und Der Verwachsene. 2 Bände. (Reihe Mrs. Marshʼs Gesammelte Werke. Aus dem Englischen. Herausgegeben von Louise Marezoll, 1. und 2. Band.) [Autor: Anne Marsh[23]]. Friedlein, Leipzig 1857.[24]
- Erzählungen zweier alten Herren: Die Tochter des Admirals und Der Verwachsene. Von Mrs. Marsh. [Aus dem Englischen übertragen von Louise Marezoll.] 2 Bände. 2. Aufl. J. L. Schragʼs Verlag, Leipzig 1864. Bibliotheksnachweis.[25]
- Adelaide Lindsay. 2 Bände. (Reihe Mrs. Marshʼs gesammelte Werke. Aus dem Englischen. Herausgegeben von Louise Marezoll, 3. und 4. Band.) [Autor: Anne Marsh[26]] Friedlein, Leipzig 1859.[27] (Einteilig ohne Reihentitel: Digitalisat)
- Adelaide Lindsay. Eine Erzählung. Von Mrs. Marsh. [Aus dem Englischen übertragen von Louise Marezoll.] 2 Bände. 2. Aufl. J. L. Schragʼs Verlag, Leipzig 1864. Bibliothelsnachweis.[25]
- Kenneth oder der Rückzug der großen Armee. Aus dem Englischen der Miß Yonge übersetzt von Louise Marezoll. Georg Wigand, Leipzig 1865. Digitalisat.
- Ruth und ihre Freundinnen. Aus dem Englischen der Miß Yonge übersetzt von Louise Marezoll. Georg Wigand, Leipzig 1865.[28]
Zweifelhafte Zuschreibung
Diese Übersetzung eines fiktiven weiblichen Erfahrungsberichts wird trotz des Vornamens „Caroline“ gewöhnlich Louise Marezoll zugeschrieben:
- Das weibliche Leben im Gefängniß. Von einer Gefängnissaufseherin. Nach der vierten englischen Auflage übersetzt von Caroline Marezoll. (2 Bände.) Wolfgang Gerhard, Leipzig 1864. [Autor: Frederick William Robinson.] Digitalisate.
Dafür ist jedoch kein Beleg bekannt. Auch zu Louises Nichte Caroline Marezoll (verehel. Sellin) ist keine Beziehung bekannt.
Frauenzeitung und Frauen-Spiegel
Herausgeberschaft
- Frauenzeitung. Ein Unterhaltungsblatt für und von Frauen. Herausgegeben von Louise Marezoll. Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1838–1839.
- 1. Jahrgang, 1838: 75 Nummern zu je 8 Seiten in wöchentlicher Lieferung ab 1. Januar 1838, Seitenzählung durchgehend; gebunden in zwei Halbjahresbänden. (EOD Reprint der Universitätsbibliothek Basel, ISBN 3-226-03768-4.)
- 2. Jahrgang, 1839: 150 Nummern zu je 4 Seiten, wöchentlich zu je 3 Nummern ausgegeben, Seitenzählung durchgehend; gebunden in zwei Halbjahresbänden. (EOD Reprint der Universitätsbibliothek Basel, ISBN 3-226-88247-3.)
- Frauen-Spiegel. Vierteljahrschrift für Frauen. Herausgegeben von Louise Marezoll. Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1840–1841.
- 1. Jahrgang, 1840: 4 einzeln ausgelieferte Vierteljahresbände, einzeln paginiert: 1. Band (Januar), 2. Band (Mai), 3. Band (Juli), 4. Band. (Digitalisat über lizenzierte Bibliotheken zugänglich.)
- 2. Jahrgang, 1841: 2 einzeln ausgelieferte Vierteljahresbände, einzeln paginiert: 1. Band, 2. Band. (Inhaltsverzeichnisse in Commons)
Beiträge dazu (Auswahl)
In Frauenzeitung. 1. Jahrgang, 1838:
- Eine Legende aus dem Leben Karlʼs des Großen. Nach dem Englischen der Miß E. B. Clarke. S. 35–40 und 49–54.
- Frauenvereine. S. 107–111.
- Ueber das Verbrennen der hinduʼschen Wittwen mit den Leichnamen ihrer Gatten. S. 157–159 und 161–164.
- Rafaravavy, erste Märtyrin in Madagascar. S. 335 und 340–342.
- Bruchstücke aus Victor Ogierʼs Reisen im Orient. Nach dem Französischen des Jules Janin. S. 381–383, 388–391, 396–398, 405–407, 412–415, 420–423, 435–439 und 445–447.
- Gesellschaftlicher Zustand in Amerika. S. 492f., 500f., 507–509, 515–518 und 524f.
In Frauenzeitung. 2. Jahrgang, 1839:
- Die wahre Bestimmung der Frauen. Aus dem étude de la vie des femmes, par Madame Necker de Saussure. S. 2f., 21–23 und 30–32.[29]
- Ueber die Entstehung einiger Moden und Gebräuche. S. 137–140.
- Leonore von Este aus „the loves of the poets“ von Mrß. Jameson. S. 245–248, 257–259 und 269–272.
- Gretryʼs Leichenbegängniß. Aus: Boullyʼs nouvelles récapitulations. S. 261–264 und 273f.[30]
- Einige Worte über die Haupterfordernisse zum Singen, über Ausbildung, Erhaltung und Vervollkommnung der menschlichen Stimme. S. 381–384 und 391f.
- Einige Worte über die Anstalt zur Pflege des Beschäftigungs-Triebs der Kindheit und Jugend, gegründet von Friedrich Fröbel zu Blankenburg bei Rudolstadt. S. 565–568 und 569–571.
In Frauen-Spiegel. 1. Jahrgang, 1840:
- Auszug aus der Geschichte des Zustands der Frauen bei den Völkern des Alterthums. Nach dem Französischen des L. A. Martin.[31] 1. Band, S. 70–154.
- Warum starb er? Lustspiel in einem Akt. Nach dem Englischen von Charles Matthews. 2. Band, S. 145–198.
- Etwas Praktisches. 3. Band, S. 136–150.
- Vorwort zu Friedrich Fröbels Entwurf eines Planes zur Begründung und Ausführung eines Kinder-Gartens, einer allgemeinen Anstalt zur Vorbereitung allseitiger Beachtung des Lebens der Kinder, besonders durch Pflege ihres Thätigkeitstriebes. 3. Band, S. 220–224.
- Von dem Heldenmuth der Frauen während der Schreckenszeit nach des femmes, par Ch. Lacretelle. 4. Band, S. 166–190.
In Frauen-Spiegel. 2. Jahrgang, 1841:
- Die Herzogin von Duras und ihre christlichen Betrachtungen. 1. Band, S. 127–146.
- Amalie von Voigt, geborne Ludekus. 1. Band, S. 216–229. (Kopie in Commons.)
- Ueber die Minnehöfe des Mittelalters und ihre Aussprüche. 2. Band, S. 36–56.
Literatur
zeitlich geordnet
- C. Herlosssohn (Hg.): Damen Conversations Lexikon, 7. Band. Verlags-Bureau, Adorf 1836, S. 49.
- Erinnerungen und Leben der Malerin Louise Seidler (geboren zu Jena 1786, gestorben zu Weimar 1866). Aus handschriftlichem Nachlaß zusammengestellt und bearbeitet von Hermann Uhde. 2., umgearbeitete Auflage. Wilhelm Hertz, Berlin 1875. Digitalisat.
- Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder, 2. Band, Berlin 1898, S. 15.
- Goedeke: Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen von Karl Goedeke. Band XVII. 2., ganz neu bearbeitete Auflage, Berlin 1990, S. 876–879.
- Ulrike Weckel: Öffentliches Räsonnement über die gesellschaftliche Stellung der Frau: «Frauenzeitung» und «Frauen-Spiegel» 1838–1841. In: Frauen und Öffentlichkeit. Beiträge der 6. Schweizerischen Historikerinnentagung. Zürich 1991, ISBN 3-905278-79-0, S. 161–183.
- Helen Chambers: Nineteenth-century German translations of Jane Austen. In: Beiträge zur Rezeption der britischen und irischen Literatur des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, hg. Norbert Bachleitner. Rodopi, Amsterdam 2000, ISBN 90-420-0991-8, S. 231–254. (Marezoll: S. 237–243.)
- Astrid Ackermann: Karoline Louise (Luise) Friederike Marezoll (1792–1867). In: Stefanie Freyer, Katrin Horn, Nicole Grochowina (Hrsg.): FrauenGestalten Weimar-Jena um 1800. Ein bio-bibliographisches Lexikon. 2. Auflage. Winter, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8253-5656-9, S. 234–238. (Inhaltsverzeichnis)