Lucimar Teodoro

brasilianische Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Lucimar Teodoro (* 1. Mai 1981 in Guararapes) ist eine ehemalige brasilianische Sprinterin und Hürdenläuferin, die sich auf die 400-Meter-Distanz spezialisiert hat. Mit neun Goldmedaillen bei Südamerikameisterschaften zählt sie zu den erfolgreichsten brasilianischen Leichtathletinnen auf kontinentaler Ebene, größere internationale Erfolge blieben ihr jedoch verwährt.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Lucimar Teodoro
Nation Brasilien Brasilien
Geburtstag 1. Mai 1981 (44 Jahre)
Geburtsort Guararapes, Brasilien
Größe 178 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Sprint, 400-Meter-Hürdenlauf
Verein Unoeste
Status zurückgetreten
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
Panamerikanische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Südamerikameisterschaften 9 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Südamerikameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der Pan American Games
 Panamerikanische Spiele
Bronze Santo Domingo 2003 4 × 400 m
Südamerikameisterschaften
Gold Manaus 2001 4 × 400 m
Gold Barquisimeto 2003 400 m Hürden
Gold Barquisimeto 2003 4 × 400 m
Gold Cali 2005 4 × 400 m
Silber Cali 2005 400 m Hürden
Gold Tunja 2006 400 m
Gold Tunja 2006 400 m Hürden
Gold Tunja 2006 4 × 400 m
Gold São Paulo 2007 400 m Hürden
Gold São Paulo 2007 4 × 400 m
Juniorensüdamerikameisterschaften
Gold São Leopoldo 2000 4 × 400 m
letzte Änderung: 3. Januar 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Lucimar Teodor im Jahr 2000, als sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in São Leopoldo in 3:42,99 min die Goldmedaille mit der brasilianischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewann. Im Jahr darauf siegte sie mit der Staffel in 3:32,43 min gemeinsam mit Maria Laura Almirão, Maria Magnólia Figueiredo und Luciana Mendes bei den Südamerikameisterschaften in Manaus und 2002 gewann sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Guatemala-Stadt in 52,55 s die Silbermedaille im 400-Meter-Lauf hinter ihrer Landsfrau Maria Laura Almirão und siegte mit der Staffel in 3:33,13 min. Im Jahr darauf siegte sie bei den Südamerikameisterschaften in Barquisimeto in 56,86 s über 400 m Hürden und auch mit der Staffel in 3:28,64 min gemeinsam mit Maria Laura Almirão, Josiane Tito und Geisa Aparecida Coutinho. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo in 57,56 s den achten Platz über 400 m Hürden und gewann mit der Staffel mit neuem Südamerikarekord von 3:28,07 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Jamaika. 2004 gewann sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva in 56,10 s die Silbermedaille über 400 m Hürden hinter der Kubanerin Daimí Pernía und siegte mit der Staffel in 3:28,60 min. Anschließend nahm sie mit der Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Athen teil und kam dort mit 3:28,43 min nicht über den Vorlauf hinaus.

2005 gewann sie bei den Südamerikameisterschaften in Cali in 59,27 s die Silbermedaille über 400 m Hürden hinter ihrer Landsfrau Perla dos Santos und siegte mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:29,24 min gemeinsam mit Amanda Dias, Geisa Aparecida Coutinho und Maria Laura Almirão. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 51,98 s im Halbfinale über 400 Meter aus und wurde mit der Staffel im Finale disqualifiziert. Im Jahr darauf siegte sie bei den Südamerikameisterschaften in Tunja in 53,31 s über 400 Meter sowie in 58,16 s auch über 400 m Hürden und mit der Staffel in 3:32,56 min. 2007 verteidigte sie bei den Südamerikameisterschaften in São Paulo in 57,36 s ihren Titel über 400 m Hürden sowie in 3:33,34 min gemeinsam mit Maria Laura Almirão, Sheila Ferreira und Josiane Tito auch im Staffelbewerb. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro in 56,58 s den sechsten Platz über 400 m Hürden und gelangte mit der Staffel mit 3:28,59 min auf Rang fünf, ehe sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 58,32 s in der ersten Runde über die Hürden ausschied. Im Jahr darauf siegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Iquique in 56,1 s über 400 m Hürden und kam anschließend bei den Olympischen Sommerspielen in Peking mit 57,68 s nicht über den Vorlauf hinaus und schied auch mit der Staffel mit 3:30,10 min nicht über die Vorrunde hinaus.

2009 siegte sie ursprünglich erneut bei den Südamerikameisterschaften in Lima, jedoch wurde sie anschließend des Doping mit Fenproporex überführt und die Athletin mit einer zweijährigen Wettkampfsperre belegt. Zudem wurde ihr der Südamerikameistertitel wieder aberkannt.[1] Nach Ablauf ihrer Sperre siegte sie 2012 bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Barquisimeto in 56,99 s über 400 m Hürden sowie in 3:28,56 min auch in der 4-mal-400-Meter-Staffel. 2016 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 35 Jahren.

In den Jahren 2005 und 2006 wurde Teodora brasilianische Meisterin im 400-Meter-Lauf sowie von 2003 bis 2008 über 400 m Hürden.

Persönliche Bestzeiten

  • 400 Meter: 51,23 s, 17. Juni 2005 in São Paulo
  • 400 m Hürden: 55,84 s, 24. Mai 2009 in Belém

Einzelnachweise

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