Lufingen

Gemeinde in der Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Lufingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Bülach des Kantons Zürich in der Schweiz. Ihr Mundartname ist Lufige.[5]

Schnelle Fakten Lage der Gemeinde ...
Lufingen
Wappen von Lufingen
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Bülachw
BFS-Nr.: 0063i1f3f4
Postleitzahl: 8426
Koordinaten: 687081 / 260556
Höhe: 459 m ü. M.
Höhenbereich: 434–590 m ü. M.[1]
Fläche: 5,18 km²[2]
Einwohner: 2840 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 548 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
21,1 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsidentin: Yvonne Dorenkamp (parteilos)
Website: www.lufingen.ch
Reformierte Kirche Lufingen
Reformierte Kirche Lufingen
Lage der Gemeinde
Karte von Lufingen
Karte von Lufingen
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Geographie

Luftbild (1959)

Lufingen liegt zwischen dem Glatttal und dem Tösstal im Zürcher Unterland. Zur Gemeinde Lufingen gehört auch die Ortschaft Augwil. Der Landwirtschaft dienen 42,1 % der Gemeindefläche, 37,6 % ist Wald, 3,7 % dienen dem Verkehr, 16,4 % sind Siedlungsfläche, und 0,2 % sind Gewässer (Stand 2018).[6]

Geschichte

Im Jahr 1157 wurde Lufingen als Luvingen erstmals urkundlich erwähnt, als Domherr Domenicus in Strassburg Ländereien in Lufingen dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald schenkte. Luvingin 1157 = bei den Leuten im Loch (mhd. lûf <Loch, Abgrund>). 1496 bis 1498 war Heinrich Brennwald Rektor der Pfarrkirche Lufingen. Die Gerichtsherrschaft Lufingen wurde im Dezember 1645 vom Kloster St. Blasien an seinen Zürcher Amtmann in Stampfenbach, Gerold Edlibach, verkauft. Der Rat von Zürich billigte diesen Kauf und verlieh Edlibach die Lehnsrechte, da die Stadt oberster Lehnsherr ihres Untertanengebietes war. 1647 verkaufte er die Gerichtsherrschaft an seinen Schwager, Johann Heinrich Waser, Vogt von Kyburg und danach Bürgermeister von Zürich.[7]

Im Ancien Régime gehörte Lufingen zum Embracher Amt der Landvogtei Kyburg. Von 1798 an bildete es eine politische Gemeinde, zunächst bis 1803 im helvetischen Distrikt Bassersdorf, 1803–1814 bzw. ab 1831 im Bezirk Bülach und 1814–1831 im Oberamt Embrach. 1870–1871 wurden Lufingen Moosbrunnen und Hintermarchlen (zuvor Gemeinde Embrach) sowie Augwil und Vordermarchlen (zuvor Gemeinde Oberembrach) zugeteilt.[8]

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr ...
Bevölkerungsentwicklung[9]
Jahr16341836185019001950200020052010201520202022
Einwohner148262259332343115914721756206625612763
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2022 waren 26,2 % der Bevölkerung evangelisch-reformiert, 22,5 % römisch-katholisch, und 51,3 % hatten eine andere oder keine Konfessionszugehörigkeit.[10]

Postauto-Haltestelle in Lufingen

Sehenswürdigkeiten

Politik

Gemeindepräsidentin ist Yvonne Dorenkamp (parteilos).[11]

Bei der Nationalratswahl 2019 erreichten die Parteien folgende Wähleranteile: SVP 44,73 %, glp 13,66 %, FDP 11,25 %, SP 8,31 %, Grüne 7,46 %, EVP 3,54 %, CVP 3,43 %, EDU 3,20 %, BDP 2,61 % und andere (8) 1,82 %.[12]

Die Wähleranteile bei der Nationalratswahl 2023: SVP 45,83 % (+1,10 %), glp 12,19 % (−1,48 %), FDP 11,86 % (+0,61 %), SP 11,65 % (+3,35 %), Die Mitte 5,94 % (−0,10 %), Grüne 3,84 % (−3,62 %), EVP 2,86 % (−0,68 %), EDU 2,47 % (−0,73 %), Aufrecht Zürich 1,85 %, andere (11) 1,52 %.[13]

Wappen

Blasonierung:

In Gold auf gleichgipfligem, grünem Dreiberg wachsend eine rotstämmige grüne Tanne

Dieses offizielle Wappen löste 1861 ältere, nicht einheitlich verwendete Darstellungen ab.

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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