Luke Hoß

deutscher Politiker (MdB seit 2025, Die Linke) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Hoß wuchs zusammen mit seinem Bruder bei seiner alleinerziehenden Mutter auf.[4] Er legte 2020 sein Abitur in Fellbach ab und arbeitete danach zunächst in einem Metallbetrieb.[2] 2021 begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Passau. Ab 2023 war er Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Politische Tätigkeit

2021 war Hoß Mitglied der Grünen Jugend und trat der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei[2], verließ die Partei aber wegen ihrer Positionen in der Migrationspolitik wieder.[5] Er trat 2023 in Die Linke ein und wurde 2024 zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Passau sowie in den Bezirksvorstand Niederbayern gewählt.[6]

Hoß erhielt bei der Bundestagswahl 2025 im Bundestagswahlkreis Passau 2,9 Prozent der Erststimmen[7] und zog über den Platz 4 der bayerischen Landesliste in den 21. Deutschen Bundestag ein.[8] Er kündigte an, 2.500 Euro seiner Abgeordnetenentschädigung zu behalten und den nach Zahlung von Steuern, Sozialabgaben und Mitglieds- sowie Mandatsträgerbeiträgen an die Partei übrigen Betrag zu spenden.[9] Er ist der erste nach dem Jahr 2000 geborene Abgeordnete des Bundestags.[10] Zudem war er zu Beginn der 21. Wahlperiode der jüngste Abgeordnete im Deutschen Bundestag und wurde dabei im August 2025 von seiner nachgerückten Fraktionskollegin Lisa Schubert abgelöst.

Im 21. Deutschen Bundestag ist Hoß Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz sowie stellvertretendes Mitglied im Wahlausschuss.[11] Er ist rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag.[12]

Weitere Mitgliedschaften

Einzelnachweise

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