Lupión
Gemeinde in Spanien
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Lupión ist ein südspanischer Ort und eine Gemeinde (municipio) mit insgesamt 801 Einwohnern (Stand: 2025) im Zentrum der Provinz Jaén in der autonomen Region Andalusien. Zur Gemeinde gehört auch die Ortschaft Guadalímar.
| Gemeinde Lupión | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte von Spanien | |
| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Jaén | |
| Comarca: | La Loma | |
| Gerichtsbezirk: | Baeza | |
| Koordinaten: | 38° 1′ N, 3° 34′ W | |
| Höhe: | 498 msnm[1] | |
| Fläche: | 24,33 km²[2] | |
| Einwohner: | 801 (Stand: 2025)[3] | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 23510 | |
| Gemeindenummer (INE): | 23057 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Gonzalo Manuel Rus Pérez (IU) | |
| Website: | www.lupion.es | |
| Lage des Ortes | ||
Lage
Lupión liegt knapp 40 km (Fahrtstrecke) nordöstlich der Provinzhauptstadt Jaén in einer Höhe von ca. 335 m.[4] Das Klima im Winter ist gemäßigt, im Sommer dagegen warm bis heiß; die geringen Niederschlagsmengen (ca. 465 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der nahezu regenlosen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr.[5]
Geschichte
Als Spanien nach der franquistischen Diktatur ab Mitte der 1970er Jahre im Laufe der Transición zur Demokratie zurückkehrte, kündigte der 1979 gewählte kommunistische Bürgermeister von Lupión an, ein Symbol der Vergangenheit, die 1967 aufgestellte Büste des Diktators Francisco Franco, aus dem öffentlichen Raum entfernen zu wollen und ließ dieses Vorhaben im März 1980 in die Tat umsetzen. Darauf wurde das Dorf von hunderten Rechtsextremisten gestürmt. Der Bürgermeister musste sich zu seiner Sicherheit während mehrerer Tage vor den Angreifern verstecken.[6]
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 | 2010 | 2020 |
| Einwohner | 1.655 | 1.266 | 1.157 | 1.043 | 961 | 828 |
Die deutliche Bevölkerungsrückgang in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die nahezu ausschließliche Anpflanzung von Olivenbäumen, die damit einhergehende Mechanisierung und den daraus resultierenden Verlust von Arbeitsplätzen zurückzuführen.[7]
Sehenswürdigkeiten
Persönlichkeiten
- Amalia Ramírez (1834–1918), Zarzuela-Sängerin
- Fanny Rubio (* 1949), Literaturwissenschaftlerin


