Lzzy Hale
US-amerikanische Rockmusikerin
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Elizabeth Mae „Lzzy“ Hale (* 10. Oktober 1983 in Red Lion, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Sängerin und Gitarristin. Sie ist Frontfrau der Rockband Halestorm, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder Haljay gegründet hat, und trat auch mehrfach als Gastsängerin in Erscheinung.

Werdegang
Hale lernte ab ihrem fünften Lebensjahr das Klavierspielen und stieg später auf das auch unter dem Namen Keytar bekannte Umhängekeyboard um. 1997 gründete sie zusammen mit ihrem drei Jahre jüngeren Bruder Arejay die Band Halestorm. In der Originalbesetzung stand Hale als Leadsängerin auf der Bühne und spielte Keyboard.[1] In den Anfangstagen spielte der gemeinsame Vater Bass. Mit 16 nahm sie Gitarrenunterricht. Mit Halestorm veröffentlichte Hale bislang sechs Studioalben sowie weitere EP`s mit Coversongs anderer Künstler.
Im Jahr 2013 gewannen Halestorm einen Grammy in der Kategorie Best Hard Rock/Metal Performance für das Lied Love Bites (So Do I).[2]
Neben Halestorm trat Hale mehrfach als Gastsängerin für andere Bands in Erscheinung. Im Jahre 2010 ist sie bei einer Neuaufnahme des Liedes Breaking Inside von der Band Shinedown zu hören. Ein Jahr später nahm sie mit Black Stone Cherry die Lieder Such a Shame und Won’t Let Go auf. 2012 sang sie zusammen mit Russell Allen das Lied Come Undone (eine Coverversion des Liedes von Duran Duran) für die Band Adrenaline Mob ein.[3] Ein Jahr später folgte ein Duett mit David Draiman bei dem Lied Close My Eyes Forever (eine Coverversion des Liedes von Ozzy Osbourne und Lita Ford) für Draimans Band Device.[4]
2024 sprang Lzzy Hale für vier Shows bei Skid Row ein, da deren Sänger Erik Grönwall schwer erkrankt war und er die Band daraufhin verlassen musste[5][6]. Einem dauerhaften Engagement erteilte sie jedoch trotz freundschaftlichen Beziehungen zur Band eine Absage[7].
Am 5. Juli 2025 spielte Lzzy Hale mit ihrer Band Halestorm im Rahmen des letzten Black-Sabbath-Konzertes Back to The Beginning ein drei Songs umfassendes Set, darunter das Ozzy-Osbourne-Cover Perry Mason. Unter allen dort auftretenden Künstlern war sie die einzige Frau.
Auch außerhalb des Musik-Business ist sie aktiv. So gründete sie im Jahre 2013 das Modelabel Scissor Happy.
Privates
Wie sie auf ihrem X (vormals Twitter)-Account bestätigte, ist Lzzy Hale bisexuell[8]. Sie ist seit langem in einer Beziehung mit Joe Hattinger[9], dem Co-Gitaristin von Halestorm, und lebt in Nashville, Tennessee.
Lzzy Hale beschäftigt sich mit dem Thema „Psychische Gesundheit“ und gibt an, selbst unter Angststörungen, Depressionen und dem Impostor-Syndrom gelitten zu haben[10][11] sowie bis 2023 alkoholkrank gewesen zu sein[12].
Diskografie
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||
| Singles[13] | ||||||||||||
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- mit Halestorm
- als Gastsängerin
- 2010: Shinedown – Breaking Inside auf der Wiederveröffentlichung von The Sound of Madness
- 2011: Black Stone Cherry – Such a Shame und Won’t Let Go auf dem Album Between the Devil & the Deep Blue Sea
- 2012: Adrenaline Mob – Come Undone auf dem Album Omertà
- 2013: Device – Close My Eyes Forever auf dem Album Device
- 2014: Lindsey Stirling – Shatter Me auf dem gleichnamigen Album (US:
Platin)[14] - 2014: Eric Church – That’s Damn Rock & Roll auf dem Album The Outsiders
- 2015: Trans-Siberian Orchestra – Forget About the Blame (Moon Version) auf dem Album Letters from the Labyrinth
- 2015: Stone Sour – Gimme Shelter auf der EP Straight Outta Burbank
- 2016: Dream Theater – Our New World (Promotional Single)
- 2015: Machine Gun Kelly – Spotlight auf dem Album General Admission
- 2017: Tom Keifer – Nobody’s Fool auf der Neuauflage des Albums The Way Life Goes
- 2020: Mark Morton – She Talks to Angels auf der EP Ether
- 2020: The Hu – Song of Women auf dem Album The Gereg
- 2020: In This Moment – We Will Rock You auf dem Album Mother
- 2020: Cory Marks – Out in the Rain auf dem Album Who I Am
- 2020: Evanescence – Break In auf dem Album The Bitter Truth
- 2020: Apocalyptica – Talk to Me
- 2020: Dee Snider – The Magic of Christmas Day
- 2021: The Picturebooks – Rebel auf dem Album The Major Minor Collective
- 2021: Slothrust – The Next Curse auf dem Album Parallel Timeline
- 2022: Gwar – The Cutter auf dem Album The New Dark Ages
- 2023: Nita Strauss - Through The Noise auf dem Album The Call Of The Void
- 2023: Daughtry – Separate Ways (Worlds Apart) (Coverversion; Original: Journey (Band))
- 2023: Avatar – Violence No Matter What auf dem Album Dance Devil Dance
- 2023: Sophie Lloyd – Imposter Syndrome auf dem Album Imposter Syndrome
- 2024: The Native Howl – Mercy