Magnus Dietrich

deutscher Lied-, Konzert- und Opernsänger der Stimmlage Tenor From Wikipedia, the free encyclopedia

Magnus Dietrich (* 1995 in Landsberg am Lech[1]) ist ein deutscher Lied-, Konzert- und Opernsänger der Stimmlage Tenor.

Leben

Magnus Dietrich studierte Gesang bei Andreas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater München sowie privat bei Hartmut Elbert. Nach seinem Abschluss wurde er Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Berlin. Meisterkurse bei Piotr Beczała, Andrew Watts, Neil Shicoff, Bo Skovhus und Hedwig Fassbender vervollständigten seine Ausbildung.

Im Jahr 2022 wurde er Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang,[2] sowie des Brixen Classics Young Artists Awards. Bereits im Opernstudio übernahm er große Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) oder Leukippos (Daphne). Mit Beginn der Spielzeit 2023/24 wechselte er ins Ensemble der Oper Frankfurt und sang dort u. a. Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) und Ferrando (Così fan tutte). Gastengagements führten ihn als Tamino an die Dresdner Semperoper, als Alfred (Die Fledermaus) zum Musikfest Bremen, nach Baden-Baden und Valencia, sowie als Jaquino (Fidelio) an die Metropolitan Opera in New York.[3]

Im Konzertbereich sang er u. a. die Johannes-Passion mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Matthäus-Passion und Elias mit dem Münchener Bach-Chor und -orchester sowie Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie unter der Leitung von Thomas Guggeis in Frankfurt. Er sang im Elias unter Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern, Schumanns Das Paradies und die Peri mit der Staatskapelle Berlin unter Marc Minkowski in Berlin und der Hamburger Elbphilharmonie.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI