Malene Mortensen
dänische Sängerin
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Leben und Karriere
Mortensen stammt aus einer Musikerfamilie; ihre Mutter war die Musiklehrerin und Schlagzeugerin Karen Mortensen, ihr Vater der Trompeter Jens Winther: der Pianist Carl Winther ist ihr jüngerer Bruder. In der Jugend wurde sie durch Stevie Wonder und Nancy Wilson geprägt und sang im Chor.
Bekanntheit erlangte Mortensen als Kandidatin der dänischen Castingshow Stjerne for en aften, wo sie es mit ihrer Version des Moloko-Hits Sing It Back bis ins Finale schaffte. Ein Jahr später gewann sie den Dansk Melodi Grand Prix, die dänische Vorauswahl zum Eurovision Song Contest 2002 in Tallinn. Beim Contest selbst erlangte sie mit ihrem Popsong Tell Me Who You Are nur den letzten Platz. Das schlechte Abschneiden verhinderte nicht ihre weitere Karriere: Ihr Debütalbum im Genre Pop-Jazz, Paradise, erschien 2003. Produziert von Niels Lan Doky waren daran die dänischen Jazz-Größen Niels-Henning Ørsted Pedersen und Alex Riel beteiligt. Auf späteren Alben begleiten sie Chris Potter, Mike Stern und Avishai Cohen. Nachdem sie sich 2013 erstmals bei einem Konzert im Jazzhus Montmartre in Kopenhagen kennengelernt hatten, nahmen Mortensen und der amerikanische Pianist Christian Sands 2014 ein erstes gemeinsames Album Can’t Help It 2014 in New York auf (das unter ihrem Namen erschien), dem 2026 das Album Malene & Christian mit Thomas Ovesen am Bass und Rasmus Kihlberg am Schlagzeug sowie Gästen folgte.[1]
Mortensen ist nicht nur in Dänemark bekannt, sondern tourte auch in Deutschland, Frankreich, Spanien und vor allem in Thailand, wo sie bereits viermal auf Konzertreise war. Hier wurde 2016 auch das Album You Belong to Me aufgenommen und veröffentlicht.[2] 2013 trat sie auf dem Edinburgh Jazz & Blues Festival auf.
Diskografie (Auswahl)
Alben
- 2003: Paradise
- 2005: Date With a Dream
- 2006: Malene
- 2007: Desperado
- 2007: ...To All of You
- 2009: Agony & Ecstasy
- 2012: You Go to My Head
- 2015: Can’t Help It (mit dem Christian Sands Trio)
- 2016: You Belong to Me
- 2019: At elske er at leve
- 2026: Malene Mortensen & Christian Sands: Malene & Christian[1]
Weblinks
- Offizielle Website von Malene Mortensen (englisch)
- Malene Mortensen bei Discogs
- Malene Mortensen bei eurovision.de
- Interview im Herald Scotland vom 25. Juli 2013 (englisch)
