Malfabrot
Brotsorte aus Ostdeutschland
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Eigenschaften
Dieses Malzbrot enthält in der Mehlmenge 10 % Malfa-Kraftma-Mehl (ein Spezial-Brotmehl aus Gerstenmalz), 75 % Roggenmehl Type 1150 und 15 % Weizenmehl Type 812.[1][2] Die Hälfte des Roggenmehls wird erst zu Sauerteig angesetzt und dann mit Wasser und Hefe zugegeben. Das zum Backen des Brots verwendete Malfa-Kraftma-Mehl wird durch ein spezielles Verfahren (kontrolliertes Erhitzen, Trocknen und Vermahlen von gekeimten Gerstenkörnern) hergestellt. Malfabrot hat eine charakteristische dunkelbraune Farbe.
Geschichte
Der Name ist aus den Kurzwörtern Malfa für Malzfabrik und Kraftma für Kraftmalz zusammengesetzt.[1] Malfa-Kraftma-Brot war ein Produkt aus der DDR, das u. a. im VEB Bako (Backwarenkombinat) Berlin und in vielen anderen Bäckereibetrieben hergestellt wurde und in der Werbung mit „Das Malfa Kraftma Brot“ angepriesen wurde.